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laudation
(stranger )
09/11/06 06:20
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Schilddrüsenwerte

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Hallo
Ich habe da mal eine Frage.
Irgendwie bin ich total verwirrt.
Bei einer Blutuntersuchung wurde bei mir eine Schilddrüsen-Unterfunktion festgestellt.
T4-Wert: 4.88. Der TSH-Wert liegt allerdings bei 1.18. Das spricht doch eigentlich nicht für eine Unterfunktion, oder doch ?
Symptome die ich habe sind: Kopfschmerzen, Schlappheit, Gewichtszunahme, Gliederschmerzen (vor allem im Hals-Wirbel-Bereich) - aber nur zeitweise, Taubheitsgefühl in den Fingern - zeitweise, Entzündete Kopfhaut.
Ich habe aber keine Probleme mit der Verdauung, friere nicht, habe einen regelmäßigen Zyklus.
Wie soll ich nun weiter vorgehen, der Hausarzt hat mir Jodthyrox verschrieben, ich habe nun mit einer halben Tablette morgens angefangen und soll die Dosis innerhalb der nächsten 4-6 Wochen auf 1 Tablette steigern.
Ist das so in Ordnung ?? Nun nehme ich die Tabletten schon 1 Woche, merke noch keinerlei Wirkung oder Nebenwirkung (Bis auf kleine morgendliche Hitzewallungen). Kann ich jetzt nach 1 Woche schon auf eine dreiviertel Tablette erhöhen ??
Mein Hauptproblem ist die Müdigkeit, die Kopfschmerzen und das Gewicht (ca. 15 Kg Übergewicht) gegen das ich seit Monaten kämpfe. Kann ich mit einer Besserung hinsichtlich dieser Beschwerden rechnen ??
Heute war ich noch beim Hautarzt, da ich schon seit ca. 1 Jahr immer wieder kleine juckende entzündende Knötchen an der Kopfhauf und auch an den Armen und im Dekolete-Bereich habe. Der Hautarzt meinte, dies sei so eine Art Neurodermitis. Er sagte etwas von "Knötchenkrankheit" und das das wohl auch etwas mit der Schilddrüse zu tun haben könnte. Kann das sein und kann ich nun nach Einnahme von Jodthyrox mit einer Besserung hinsichtlich dieser Symptome rechnen ?
Bin ja mal gespannt auf ihre Antwort....




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Cyberdoktor
(stranger)
14/11/06 20:39
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo,

"Bei einer Blutuntersuchung wurde bei mir eine Schilddrüsen-Unterfunktion festgestellt.
T4-Wert: 4.88. Der TSH-Wert liegt allerdings bei 1.18. Das spricht doch eigentlich nicht für eine Unterfunktion, oder doch ?"
Leider haben Sie die Einheiten nicht angegeben.
unsere Norm für T4: 4,5-13 µg/dl unsere Norm für TSH: 0,27-4,2 mU/l

Der TSH-basal-Wert (TSH = schilddrüsenstimulierendes Hormon, gebildet vom Hypophysenvorderlappen) verdeutlicht die Beanspruchung der Schilddrüse: Ein normaler TSH-Wert spricht für einen ausgeglichenen Schilddrüsenhormonspiegel, ein hoher Wert spricht dafür, das von der Schilddrüse nicht in ausreichendem Maße Hormon gebildet wird, ein erniedrigter Wert ist Anzeichen für eine vermehrte Schilddrüsenhormonproduktion. Die Normwerte für TSH oder TSH basal liegen- je nach Labor etwa bei TSH: 0,27-4,2 mU/l, Ihr Wert wäre da im Normbereich. Es wird aber bei TSH-Spiegeln oberhalb 2,5 mU/L oft ein zeitlich begrenzter Therapieversuch mit Schilddrüsenhormonen gemacht.

Es kommt aber auch vor, das eine Unterfunktion bei normalen TSH Spiegeln auftritt, dann ist z.B. wie bei Ihnen nur das T4 (Thyroxin/Tetraiodthyronin dieses Hormon ist wie T3 ein Hormonprodukt der Schilddrüse) erniedrigt.

"Symptome die ich habe sind: Kopfschmerzen, Schlappheit, Gewichtszunahme, Gliederschmerzen (vor allem im Hals-Wirbel-Bereich) - aber nur zeitweise, Taubheitsgefühl in den Fingern - zeitweise, Entzündete Kopfhaut.
Ich habe aber keine Probleme mit der Verdauung, friere nicht, habe einen regelmäßigen Zyklus."
Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose ) führt zu einer nicht ausreichenden Versorgung des Organismus mit Schilddrüsenhormonen, Ihre Symptome passen dazu gut, es müssen nicht immer alle Beschwerden auftreten.

Die Hypothyreose wird in verschiedene Formen eingeteilt, u.a. in:

- erworbene Schilddrüsenunterfunktionen - diese möglicherweise entzündlich bedingt (Thyroiditis). Die Struma lymphomatosa Hashimoto ist ein wichtiger Verursacher einer erworbenen Schilddrüsenunterfunktion. Bei dieser Erkrankung handelt sich um eine Autoimmunerkrankung. Das Immunsystem produziert Antikörper gegen das eigene Schilddrüsengewebe, was zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse führen kann. Die Erkrankung ist zwar schmerzlos, ihr liegt aber ein häufig über Jahre schwelender, meist unauffällig verlaufender Schilddrüsenentzündungsprozess zugrunde. Dabei kann es zu einer Rückbildung des Schilddrüsenhormonbildenden Gewebes, mit Folge der Entwicklung einer Schilddrüsenunterfunktion kommen.

Auch ein ausgeprägter Iodmangel kann eine Hypothyreose auslösen.

- Schilddrüsenunterfunktionen anderer Ursachen (z.B. bei Schilddrüsentumoren, oder durch hormonbindende Antikörper etc.)

- erworbene sekundäre Schilddrüsenunterfunktionen: Störungen des zentralen Regelkreises, so z.B. der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), oder des Hypothalamus. Dann meist in Verbindung mit Störungen anderer Drüsen.

- infolge einer Hormonunempfindlichkeit der Schilddrüsenhormonrezeptoren


schilddrüse
Halsanatomie: Die Schilddrüse ist grün markiert.


Die Diagnose einer Schilddrüsenunterfunktion erfolgt, wie in Ihrem Falle, zunächst durch eine Blutuntersuchung der Schilddrüsenhormone ("T3, T4" und TSH-Konzentration).

Die Blutuntersuchungen können im Rahmen der Differentialdiagnostik, z.B. zum Ausschluss einer zentralen Regulationsstörung (s.o.), durch einen sog. TRH-Test (Thyrotropin Releasing Hormone Stimulationstest), oder einen Nachweis von Schilddrüsenantikörpern ergänzt werden. Bei allen Formen von vermuteten Schilddrüsenerkrankungen empfiehlt sich die Durchführung einer Ultraschalluntersuchung der Schilddrüse (Schilddrüsensonografie).

Eine Schilddrüsenszintigraphie wird ergänzend in bestimmten Fällen durchgeführt, z.B. bei tastbaren oder sonographisch nachweisbaren Knoten, oder bestimmten Formen der Überfunktion (Hyperthyreose).

Über die Gabe von radioaktiv markierten Substanzen (Radionuklide) können die Ärzte die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Transportfunktion von Organen beurteilen. Im Bereich der Schilddrüse nennt sich das dann Schilddrüsenszintigraphie (durchgeführt meist mit Technetium-99m-Pertechnetat) und liefert so schöne, bunte Bilder (die den Ärzten aber wichtige Informationen liefern):


szintigraphie
Schilddrüsenszintigraphie.
Bild: Commons, GNU Freie Dokumentationslizenz


"Wie soll ich nun weiter vorgehen, der Hausarzt hat mir Jodthyrox verschrieben, ich habe nun mit einer halben Tablette morgens angefangen und soll die Dosis innerhalb der nächsten 4-6 Wochen auf 1 Tablette steigern.
Ist das so in Ordnung ??"
Therapeutisch bleibt es bei allen Formen bei einer Gabe von Schilddrüsenhormonen (und ggf. einer Therapie der Grunderkrankung). Das bei Ihnen eingesetzte Mittel ist ein Natriumsalz des Schilddrüsenhormons Thyroxin (T4) und ersetzt die fehlende körpereigene Produktion. Die Erhöhung auf 3/4 Tabletten sollte etwas in der Hälfte der angegebenen Zeit (Bei insgesamt 6 Wochen also nach 3 Wochen) erfolgen, fragen Sie da gegebenenfalls Ihren Arzt.

" Nun nehme ich die Tabletten schon 1 Woche, merke noch keinerlei Wirkung oder Nebenwirkung (Bis auf kleine morgendliche Hitzewallungen)."
der Körper reagiert langsam auf die Hormongaben, nach einer Woche ist keine grosse Änderung zu erwarten.

"Mein Hauptproblem ist die Müdigkeit, die Kopfschmerzen und das Gewicht (ca. 15 Kg Übergewicht) gegen das ich seit Monaten kämpfe. Kann ich mit einer Besserung hinsichtlich dieser Beschwerden rechnen ??"
Müdigkeit: ja. Übergewicht: wenn Sie die Hormongabe mit entsprechender Ernährung und sportlicher Betätigung unterstützen.

"Heute war ich noch beim Hautarzt, da ich schon seit ca. 1 Jahr immer wieder kleine juckende entzündende Knötchen an der Kopfhauf und auch an den Armen und im Dekolete-Bereich habe. Der Hautarzt meinte, dies sei so eine Art Neurodermitis. Er sagte etwas von "Knötchenkrankheit" und das das wohl auch etwas mit der Schilddrüse zu tun haben könnte. "
gut möglich, eine Schilddrüsenunterfunktion schwächt die Abwehrfähigkeit der Haut.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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laudation
(stranger )
15/11/06 06:47
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo Cyberdoktor,
Die Einheiten sind:
TSH basal LIA Messwert: 1.18 Dimension: uIU/ml Richtwert: 0.27 - 4.2
T4 (Thyroxon) LIA Messwert: 4.88 Dimension: ug/dl Richtwert: 5.1-14.1
Warum entspricht mein T4 Richtwert einem ganz anderen als Ihrem ???
Da mein T4 Wert noch unter dem Richtwert liegt, bedeutet das dann, dass meine Schilddrüse gar keine eigenen Hormone mehr produziert ??
Bezüglich Jodthyrox habe ich nun schon auf eine dreiviertel Tablette erhöht. (Nehme sie morgens mit 1 Schluck Wasser ca. 30 Minuten vor dem Frühstück). Merke immer noch keine großartige Veränderung. Bis das meine Regel mit 4 Tagen Verspätung kam...
Auf was für eine Dosis werde ich wohl eingestellt werden, kann man das jetzt schon in etwa sagen, oder wird das vom Blutbild abhängig gemacht ??? Beziehungsweise, ab welcher Dosierung muss man aufpassen, dass es nicht zuviel wird ???
Zu welchem Zeitpunkt sollte ich eine Schilddrüsensonographie durchführen ?
Vielen Dank für Ihre Mühe. laudation


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Cyberdoktor
(stranger)
18/11/06 22:01
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo,

"Die Einheiten sind:
TSH basal LIA Messwert: 1.18 Dimension: uIU/ml Richtwert: 0.27 - 4.2
T4 (Thyroxon) LIA Messwert: 4.88 Dimension: ug/dl Richtwert: 5.1-14.1
Warum entspricht mein T4 Richtwert einem ganz anderen als Ihrem ???"
Man sieht, dass es zwingend nötig ist, Einheiten anzugeben, ug/dl sind ein völlig anderes Wertesystem als unsere Einheit "mol" für einen Vergleich müsste erst umgerechnet werden,wir haben das jetzt einmal umgerechnet. Gemäss den Normwerten Ihres Labors sind Sie mit 4,88 µg/dl knapp unter der unteren Grenze des Normbereichs von 5,1 µg/dl. Unser Normbereich wäre 4.5 bis 13 µg/dl.

"Da mein T4 Wert noch unter dem Richtwert liegt, bedeutet das dann, dass meine Schilddrüse gar keine eigenen Hormone mehr produziert"
Sie produzieren doch T4, Sie sind nur weniger als 10% unter der Norm Ihres Labors.

"Auf was für eine Dosis werde ich wohl eingestellt werden, kann man das jetzt schon in etwa sagen, oder wird das vom Blutbild abhängig gemacht"
das hängt von den Blutwerten ab.

"Beziehungsweise, ab welcher Dosierung muss man aufpassen, dass es nicht zuviel wird"
es gelten die vom Hersteller angegebenen Dosierungen, je nach Körpergewicht und individuellem Bedarf kann es früher oder später zu Zeichen einer Überdosierung kommen, pauschal lässt sich das nicht sagen.

"Zu welchem Zeitpunkt sollte ich eine Schilddrüsensonographie durchführen"
eine Sonographie (Ultraschalluntersuchung) ist Routine und sollte direkt durchgeführt werden.

Beste Grüsse, halten Sie uns auf dem Laufenden

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Unbekannt
(Unregistriert)
26/11/06 06:50
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo, ich leide an starker Müdigkeit, schlappheit, endokrine Orbiobatie, Schwerhörigkeit(Innenohr), Gliederschmerzen, Haarausfall,Gewichtszumahne, ich friere ständig und schwitze kaum (auch nicht in der Sauna. Ich habe probleme mit dem Darm (bekomme jetzt ein ct Abdome gemacht). Mein Problem ist das mein Hausarzt im Blutbild keine Schilddrüsenerkrankung feststellen kann.An wen kann ich mich wenden oder was kann ich tun?


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Cyberdoktor
(stranger)
29/11/06 23:28
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo,

"leide an starker Müdigkeit, schlappheit, endokrine Orbiobatie,"
meinen Sie endokrine Orbitopathie (Ophthalmopathie)? Das wäre eine Autoimmunkrankheit der Augenmuskeln und des Bindegewebes in den Augenhöhlen bei der sogenannten Basedow-Krankheit (Schilddrüsenentzündung). Dabei kommt es zu einem beidseitigen Hervortreten des Augapfels.

" Schwerhörigkeit(Innenohr), Gliederschmerzen, Haarausfall,Gewichtszumahne, ich friere ständig und schwitze kaum (auch nicht in der Sauna. Ich habe probleme mit dem Darm (bekomme jetzt ein ct Abdome gemacht)."
das sind alles Symptome, die geklärt werden müssen, ein CT ist sinnvoll.

"Mein Problem ist das mein Hausarzt im Blutbild keine Schilddrüsenerkrankung feststellen kann.An wen kann ich mich wenden oder was kann ich tun?"
ein Endokrinologe kann eine weiterführende Diagnostik durchführen, wer hat den die endokrine Orbitopathie festgestellt? Normalerweise überweist der Hausarzt den Patienten für kompliziertere Untersuchungen zum jeweiligen Spezialisten.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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laudation
(stranger)
22/12/06 04:24
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo Cyberdoktor,
vor einigen Wochen hatte ich schon einmal um Ihren Rat gefragt. Nun brauche ich ihn wieder.
Zwischenzeitlich bin ich auf 1 Tablette Jodthyrox morgens eingestellt. Merke aber keine positive Wirkung. Eher das Gegenteil, ich habe nun eine eher träge Verdauung, meine Haut ist auch nicht besser geworden, die Periode die bisher im 28 Tages Rhytmus kam, kommt nun bereits nach 19 Tagen. Abgenommen habe ich auch nicht -eher zugenommen- (liegt vielleicht auch an der schlechten Verdauung und der Wassereinlagerung durch die Periode).
Heute morgen habe ich mir nun nocheinmal Blut abnehmen lassen um den Schilddrüsenwert neu bestimmen zu lassen.
Sollte ich mich eventuell Richtung "Hashimoto" untersuchen lassen?
Auf jeden Fall bin ich recht frustriert, da ich mir eigentlich von der Behandlung mit Jodthyrox wirklich eine Besserung gewünscht habe....
Was bzw. zu welchen weiteren Untersuchungen würden Sie mir raten ???
20.12.2006: Nun habe ich auch die Ergebnisse der neuen Blutuntersuchung. T4 Wert nun bei 8,49 qIU/ml und der TSH Wert 0.05 qg/dl.
Da das mit dem Abnehmen immer noch nicht funktioniert hat mich mein Arzt um Geduld gebeten und mir das Medikament Acomplia verschrieben. Für die Kopfhaut hat er mir ein Antibiotikum verschrieben.
Nach 4 Tagen merke ich nun, dass sich meine Kopfhaut verbessert. Aber anstelle Verstopfung habe ich nun Durchfall.
Was können Sie zu Acomplia sagen, das Medikament ist ja erst seit kurzem in Deutschland zugelassen.

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Cyberdoktor
(stranger)
22/12/06 04:55
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Re: Schilddrüsenwerte

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Hallo,

"Zwischenzeitlich bin ich auf 1 Tablette Jodthyrox morgens eingestellt. Merke aber keine positive Wirkung...."
es sind ja erst knapp 6 Wochen vergangen, die Behandlung erfordert Geduld.

"Nun habe ich auch die Ergebnisse der neuen Blutuntersuchung. T4 Wert nun bei 8,49 qIU/ml und der TSH Wert 0.05 qg/dl."
was sagt Ihr Arzt zu den Werten?

"das mit dem Abnehmen immer noch nicht funktioniert hat mich mein Arzt um Geduld gebeten"
das würde in nur 6 Wochen auch eher nicht klappen.

" und mir das Medikament Acomplia verschrieben."
Der in Acomplia enthaltende Wirkstoff Rimonabant soll die Andockstellen bestimmter Botenstoffe, die Lust auf eine Nahrungsaufnahme machen, im Gehirn blockieren und so positive Effekte bei Fettsucht haben.



Einen sehr grossen Effekt sollte man nicht erwarten, in Studien zeigte sich nur ein Gewichtsverlust von knapp 5% in einem Anwendungsjahr ("Rimonabant for overweight or obesity.", Cochrane Database Syst Rev. 2006 Oct 18;(4):CD006162.). Ensprechend wird das Mittel von den Krankenkassen als Lifestyle-Medikament eingestuft und nicht bezahlt.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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