Medizinforen : Allgemeinmedizin
Andara1984
(stranger)
23/09/06 19:35
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Kiefer: Schatten auf Röntgenbild

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Hallo,
Ich bin seit Monaten wg. Beschwerden im rechten letzten Backenzah bei verschiedenen Zahnärzten, in der gemeinschaftspraxis, wo ich immer hingehe, in Behandlung, aber nie hat einer was gesehen , was sein könnte. Einige meinten sogar es wär nur ne psychische Sache weil meine Krankengeschihcte bei Zahnärzten von Kindheit an schon sehr lang ist, deshalb solle ich mich beruhigen und erstmal von den Schmezen ablenken, nachdem sowas wie Füllung austauschen etc. an dem besagten Zahn nur zeitweise besserung gebracht hat.
Es sind keine extremen schmerzen, sondern nur n bisl nervige. Als ich einfach die Faxen vorgestern aber dick hatte bin ich jetzt, nochmal zum Arzt gegangen und gefragt ob sie auf den Röntgenbilder die sie dieses JAhr schon dreimal gemacht haben nich tmal gucken können, ob mit dem Kiefer nicht was sein könnte(schon unglaublich das man dem Arzt sowas sagen muss)! Jetzt hat er Arzt einen kleinen (denke ca0,5-0,7 mm) runden hellen schatten, unter dem Eckzahn auf der seite gefunden wo auch die beschwerden sind, er sieht total gleichmäßig aus und ist wie gesagt rund zudem hat er die gleiche "Farbe" wie die Zähne. Der Zahnarzt meinte es wäre evtl. nur eine Knochenverdichtung, und muss nichts heißen, diese Verdichtung könnte evtl auf den Nervus mentalis drücken, der genau an ihr liegt und daher die beschwerden auslösen.
Hab jetzt aber Angst gehabt, dass es doch krebs sein könnte und bin total fertig mit den VNerven, hab mir auch ne Überweisung zu Kieferchirurgie geben lassen und war gestern da. Die haben auch nur nochmal geröntgt und gesagt man könnte es über das nächste Halbe jahr beobachten. Auf dem Röntgenbild vom Juni haben sich im vergekich zu dem von gestern wohl keine sicheren Veränderungen ergeben, so der arzt, und uch auf dem von Februar, war das ing schon da aber größentechnisch läßt sich das schwer beurteilen weil die bilder unterschiedliche größe haben.
Ich wollte eigentlich gestern sofort ne Biopsie, weil ich keinen Bock habe zu sterben, bloß weil die Ärzte, es a)übersehen und b)nicht gehandelt haben als sie es sahen.
Aber man sagte mir man solle es erstmal mit ner Dental-CT versuchen.
Habe so ne Angst, dass der Termin sich solange hinzieht dass es fast zu spät sein könnte wenn es doch was bösartiges ist.
Der Arzt meinte nach Ersteinschätzung geht er nicht von etwas bösartigem aus!
Aber wie häufig ist denn so ne "harmlose" knochenverdichtung im vergleich zu kieferkrebs? Kann es denn sein, das was harmloses auch schmerzen auslöst?
Zudem ist ja auch nicht gesichert ob die schmerzen wirklich da her kommen.

Wenn es wirklich krebs ist, wie lange liegt man denn dann mindestens im krankenhaus?Und wie sind die heilungschancen?
Kann es sein das man chemotherapien auch ambulant macht, oder liegt man dann immer monatelang im krankenhaus, bei meiner Schwiegermutterin spé haben die das ambulant gemacht, das war aber n anderer krebs. Kann mir wer antworten gaben?

Achso und wie lange wartet man in der regel auf so nen Ct termin wochen, monate? Habe echt angst!


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Cyberdoktor
(stranger)
25/09/06 06:07
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Re: Kiefer: Schatten auf Röntgenbild

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Hallo,

"ich bin seit Monaten wg. Beschwerden im rechten letzten Backenzah bei verschiedenen Zahnärzten... Einige meinten sogar es wär nur ne psychische Sache weil meine Krankengeschihcte bei Zahnärzten von Kindheit an schon sehr lang ist"
Wenn Ärzte Ihnen für bestimmte Beschwerden eine psychische Komponente nahelegen, sollten Sie das nicht negativ sehen, sondern einfach als eine von vielen Möglichkeiten, die auf jeden Fall gut durchdacht werden sollte. Körperliche Beschwerden werden bei verschiedenen Menschen ganz unterschiedlich psychisch bewertet und verarbeitet. Das die Ärzte auch psychische Verstärker in Betracht ziehen, finden wir gut, das zeigt, dass die Kollegen auch über ihren Tellerrand schauen und nicht nur endlos Rechnungen für immer weitere Untersuchungen schreiben.

"Jetzt hat er Arzt einen kleinen (denke ca0,5-0,7 mm) runden hellen schatten, unter dem Eckzahn auf der seite gefunden wo auch die beschwerden sind, er sieht total gleichmäßig aus und ist wie gesagt rund zudem hat er die gleiche "Farbe" wie die Zähne. Der Zahnarzt meinte es wäre evtl. nur eine Knochenverdichtung, und muss nichts heißen, diese Verdichtung könnte evtl auf den Nervus mentalis drücken, der genau an ihr liegt und daher die beschwerden auslösen."
Denkbar. Dichteunterschiede finden sich aber im Kieferbereich oft und müssen keinen Krankheitswert haben.

"Hab jetzt aber Angst gehabt, dass es doch krebs sein könnte...und bin total fertig mit den VNerven"
warum denken Sie sofort an den schlimmsten und seltensten Fall für solche Verdichtungen, an Krebs? Da müssen wir dann doch auf unsere Ausführungen zur individuellen Krankheitsverarbeitung oben verweisen, der Arzt hat Sie ja durchaus auf die gute Chance für eine Harmlosigkeit hingewiesen.

"hab mir auch ne Überweisung zu Kieferchirurgie geben lassen und war gestern da. Die haben auch nur nochmal geröntgt und gesagt man könnte es über das nächste Halbe jahr beobachten. Auf dem Röntgenbild vom Juni haben sich im vergekich zu dem von gestern wohl keine sicheren Veränderungen ergeben"
Sie sehen, auch ein zweites Ärzteteam, die Kieferchirurgen sehen keinen akuten Behandlungsbedarf, die Grösse ist stabil.

"Ich wollte eigentlich gestern sofort ne Biopsie, weil ich keinen Bock habe zu sterben, bloß weil die Ärzte, es a)übersehen und b)nicht gehandelt haben als sie es sahen."
aber Sie müssen doch irgendwann auch einmal einem Arzt vertrauen.

"Aber man sagte mir man solle es erstmal mit ner Dental-CT versuchen."
wäre, wenn der Patient darauf besteht, durchaus möglich.

"Aber wie häufig ist denn so ne "harmlose" knochenverdichtung im vergleich zu kieferkrebs?"
Dichteunterschiede im Kiefer = häufig
Kieferkrebs = superselten

" Kann es denn sein, das was harmloses auch schmerzen auslöst?
Zudem ist ja auch nicht gesichert ob die schmerzen wirklich da her kommen."
Zusammenhang ist denkbar, Schmerz kann aber auch andere Ursachen haben.

"Wenn es wirklich krebs ist, wie lange liegt man denn dann mindestens im krankenhaus?Und wie sind die heilungschancen?
Kann es sein das man chemotherapien auch ambulant macht, oder liegt man dann immer monatelang im krankenhaus...Habe echt angst!"
das Sie sich nun in Abwesenheit von Beweisen für eine Krebserkrankung bereits mit einer Chemotherapien beschäftigen, lässt uns den Rat zu einer psychologischen Beratung ausprechen, Sie scheinen übersteigerte Ängste in diese Richtung zu haben, da kann es nicht schaden, Tipps vom Profi anzunehmen, wie man solche Ängste abbaut.

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