Morris_43 (stranger)
04/09/06 07:36
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Mandeln vergrößert
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meine fast 9 jahre alte tochter hat sehr stark vergrößerte mandeln. sie ist selten krank, hatte nie angina, kaum je halsschmerzen. leider atmet sie nach einer ekältung beim schlafen fast nur durch den mund. ein von einem homöopathen verabreichtes mittel: 'lymphomyosot' = homöopathisches arzneispezialität, hergestellt von Heel GmbH, Baden-Baden Dtld. das über mehrere wochen eingenommen wurde, brachte linderung und sie atmete ruhig. zu beginn des sommers dürfte sich meine tochter irgendwie erkältet haben, was ich wieder daraus schließe, dass sie nun wieder nächtens schlecht atmet - durch den mund.
ich höre und lese, dass lymphatisches gewebe nicht mehr mitwächst, sich später zurückbildet. kann ich eine operation der rachenmandeln vermeiden, gibt es mittel zur verkleinerung der mandeln? was kann ich tun ?
ich bitte um hilfe und danke für eine auskunft.
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Cyberdoktor (stranger)
05/09/06 20:25
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Re: mandeln vergrößert
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Hallo,
"meine fast 9 jahre alte tochter hat sehr stark vergrößerte mandeln. " was hat der Kinderarzt zu den Mandeln gesagt? Wenn die Mandeln nur ab und zu vergrössert sind, wäre das ja nicht unnormal.
Eine Mandelschwellung (Mandeln sind ja lymphatisches Gewebe, sozusagen sichtbare Lymphknoten) ist eine Reaktion auf entzündliche/immunologische Reize und, bei Abwesenheit von Zeichen einer bakteriellen Besiedlung der Mandeln, zunächst Ausdruck einer gesunden und normalen Abwehrsituation. Die Eltern beobachten meist also nur Anzeichen dafür, dass sich das Immunsystem mit diversen Krankheitserregern auseinandersetzt, denen das Kind z.B. beim Kontakt mit anderen Kindern ausgesetzt ist.
Eine länger fortbestehende Schwellung (über ca. drei Wochen) sollte ärztlich kontrolliert und abgeklärt werden - dies ist aber reine Routine, denn sie wäre bei einem fortgesetztem Abwehrgeschehen besonders bei Kindern überhaupt nicht ungewöhnlich, Lymphknotenschwellungen können durchaus auch über Wochen oder Monate anhalten. Zeigt sich eine bakterielle Infektion der Mandeln mit Eiter, Halschmerzen etc. sollte der Arzt zwecks Kontrolle direkt aufgesucht werden.
Eine lokale Lymphknoten- oder Mandelschwellung spricht oft auch für eine lokale Enzündungsursache, im Bereich des Kopfes / Halses z.B. häufig bei (evtl. unbemerkten und erfolgreich abgewerten) Atemwegsinfekten. Bei den meisten Kindern verursachen Atemwegsinfekte eine entzündlichen Schwellung des sogenannten "lymphatischen Rachenringes". Neben den Gaumenmandeln (Tonsillen) gehört hierzu auch die Rachenmandel ("Polypen"). Hierdurch verursachte Einengungen des Nasen-Rachen-Raumes können in der Tat zu einer Mundatmung der Kinder führen, die Rachenmandel liegt ja direkt an den hinteren Öffnungen der Nasenhöhle (Choana).
Die Mandeln können ein- oder beidseitig geschwollen sein (mit oder ohne Rötung).
 Gaumenmandeln (Tonsilae palatinae): grün markiert, Normalbefund.
 Rachenanatomie: der Bereich der Rachenmandel ist grün markiert.
 Eitrige Mandelentzündung: Rötung, Schwellung, leichte eitrige Beläge. Vom Arzt kontrollieren lassen.
"leider atmet sie nach einer ekältung beim schlafen fast nur durch den mund." zunächst wird dies bei Kindern häufig einfach durch eine mit Schleim oder einer geschwollenen Schleimhaut blockierten Nase verursacht, dies würde mit abschwellenden Nasentropfen behandelt. Ausserdem kommt, wie oben ausgeführt, die Rachenmandel in Frage. Waren Sie mit Ihrer Tochter zum Zeitpunkt der "Mundatmung" einmal bei der Kinderärztin?
"zu beginn des sommers dürfte sich meine tochter irgendwie erkältet haben" das wäre normal normal.
"ein von einem homöopathen verabreichtes mittel: 'lymphomyosot' = homöopathisches arzneispezialität... das über mehrere wochen eingenommen wurde, brachte linderung und sie atmete ruhig." nach mehreren Wochen dürfte die körpereigene Abwehr Ihrer Tochter von ganz alleine die Infektion überwunden haben. Eltern sind oft unnötig besorgt, die Abwehrkräfte der Kinder sind stärker als viele Laien denken. Rachenmandelschwellungen bilden sich -laut Studien- in über 70 % innerhalb von drei Monaten ohne Therapie zurück. Wir raten stets ab von Mitteln, deren Wirksamkeit nicht in kontrollierten Studien bewiesen wurde.
"sich später zurückbildet. kann ich eine operation der rachenmandeln vermeiden, gibt es mittel zur verkleinerung der mandeln?" Solange die Mandeln keine Komplikationen verursachen (z.B. Mittelohrentzündungen, Hörstörungen, erhebliche Atem- und/oder Schluckprobleme , starkes Schnarchen), gibt es eigentlich auch keinen Grund, diese operativ zu entfernen, da sich die Rachenmandeln mit wachsendem Alter des Kindes in aller Regel langsam wieder zurückbilden.
Wenn wir bei Ihrer Tochter von z.B. zwei Infekten pro Jahr mit zeitlich begrenzter Mundatmung reden, wäre das nicht zwingend eine OP Indikation, reden Sie diesbezüglich mit Kinder- und HNO-Arzt.
Halten Sie uns auf dem Laufenden!
Beste Grüsse und Alles Gute,
Ihr Cyberdoktor-Team
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Unbekannt (Unregistriert)
22/12/06 00:18
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Was kann man gegen geschwollene Mandeln tun?
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Hallo ich wollte mal fragen was man gegen geschwollene Mandeln tun kann?? Gibt es ein Heilmittel ?? oder auch NAturmittel ?? vielen dank im vorraus
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Cyberdoktor (stranger)
22/12/06 02:31
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Re: Was kann man gegen geschwollene Mandeln tun?
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Hallo,
"Hallo ich wollte mal fragen was man gegen geschwollene Mandeln tun kann?? Gibt es ein Heilmittel ?? oder auch Naturmittel ??" zunächst bitte stets vom Arzt kontrollieren lassen, ob der Einsatz von Antibiotika nötig ist.
Ist sichergestellt, dass es sich um eine harmlose Halsentzündung mit Mandelschwellung handelt, können die üblichen Hausmittel in einigen Fällen Linderung bieten: gurgeln mit heißem Salzwasser oder Salbeiblättertee, viel trinken (heiss oder kalt, je nach dem, was dem Patienten hilft, z.B. eine heisse Zitrone mit Honig), Kräuterbonbons, den Hals mit einem Schal warmhalten, Stress vermeiden, Ruhe und Entspannung zu Hause.
Beste Grüsse
Ihr Cyberdoktor-Team
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Kleine Hexe (Unregistriert)
04/02/09 15:56
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Mandel Op wirklich sinnvoll?
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Hallo, ich habe eine Frage zu meinem Sohn, er wird im April fünf Jahre alt.
Mein Sohn ist seit letzten September eigentlich dauerkrank, erst hatte er eine heftige Erkältung mit anschließender Mittelohrentzündung. Diese Mittelohrentzündung wurde, weil keine besserung stattfand, mit verschiedenen Antibiotika behandelt. Als diese ausgeheilt war stellte der HNO fest, das sich der Mastoid am linken Ohr entzündet hat, daraufhin bekahm mein Sohn wieder ein Antibiotikum verschreiben, in der Hoffnung das die Entzündung verschwindet.
Mitte November setzten wir dann auf Rat des Arztes das Antibitikum ab und stellten uns in einer HNO Klinik vor zur Mastoidektomie. Uns wurde ein Termin für Anfang Januar gegeben.
Ende November hatte mein Sohn dann eine Blasenentzündung, woraufhin er schonwieder Antibiotikum nehmem musste.
Eine Woche vor Weihnachten bekahm mein Sohn durch eine Erkältung einen Fieberschub mit bis zu 41°C, daraufhin stellte der Arzt eine eitrige Mandelentzündung fest und verschrieb uns wieder Antibiotikum.
Im Januar ließen wir dann in der HNO Klinik die Mastoidektomie vornhemen, wobei der Oberarzt zu uns sagte das die Mandeln unseres Sohnes sehr groß sind und er auch sehr nasal sprechen würde und legte uns näher diese entfernen zu lassen, man aber dies nicht zusammen mit der Mastoidektomie machen sollte.
Er ging fast zwei Wochen nach der Op wieder in den Kindergarten und nach drei Tagen hang er hier schonwieder mit einer Erkältung mit Fieber zuhause.
Bei der Nachuntersuchung Ende Januar bekahmen wir dann direkt einen Termin für die Mandel Op mitte März).
Dazu muss ich noch sagen hat er als Kleinkind schon sehr dolle geschnarcht und teilweise auch Atemaussetzer gehabt, daraufhin sind die Polypen entfernt worden. Deise mussten bei der Mastoidektomie ein weiteres mal entfernt werden. Auch hat er seit dem er 2 Jahre alt ist Paukenröhrchen im Ohr erst 3Mon. weil keine besserung auftratt nach einem Jahr nochmals welche für 1 Jahr).
In der Zeit im Krankehaus hat er immernoch sehr stark geschnarcht auch mit Atemaussetzer. Wie es allerdings heute aussieht weiß ich nicht da er in einem anderen Raum schläft.
Ich habe halt so meine bedenken ihm die Mandeln entfernen zu lassen, denn jede OP kann ja auch Risiken mit sich bringen. Würde ganz gerne mal Ihre Meinung dazu hören.
Ich hoffe sie verstehen dieses ganze Wirr warr.
Liebe Grüße Kathrin
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Cyberdoktor (stranger)
04/02/09 18:09
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Re: Mandel Op wirklich sinnvoll?
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Liebe Kathrin,
"Mittelohrentzündung...Als diese ausgeheilt war stellte der HNO fest, das sich der Mastoid am linken Ohr entzündet hat, daraufhin bekahm mein Sohn wieder ein Antibiotikum verschreiben...Mitte November setzten wir dann auf Rat des Arztes das Antibitikum ab und stellten uns in einer HNO Klinik vor zur Mastoidektomie." wenn die Antibiotika nicht helfen, ist bei einer Mastoiditis (Entzündung des Processus mastoideus) eine Mastoidektomie (operative Eröffnung und Ausmeisselung des Warzenfortsatzes) nicht zu vermeiden.
 Anatomie: Schädelbasis (Blick auf die Unterseite des Schädels), Processus mastoideus (grün markiert).
Der Eingriff ist aber heutzutage sehr selten (normalerweise können Antibiotika eine Infektion in den Griff bekommen, bzw. man handelt bei einer Mittelohrentzündung mit Komlikationen so rechtzeitig, dass es nicht dazu kommt). Wir würden vor einer derartigen OP stets zu einer zweiten Meinung raten.
 Anatomie: Ohrtrompete (grün markiert), Mittelohr mit Trommelfell (rot) und Mastoid (gelb).
"Eine Woche vor Weihnachten bekahm mein Sohn durch eine Erkältung einen Fieberschub mit bis zu 41°C, daraufhin stellte der Arzt eine eitrige Mandelentzündung fest und verschrieb uns wieder Antibiotikum." das kommt vor, Antibiotika sind bei einem Verdacht auf bakterielle Auslöser dann sinnvoll.
"Er ging fast zwei Wochen nach der Op wieder in den Kindergarten und nach drei Tagen hang er hier schonwieder mit einer Erkältung mit Fieber zuhause." Kindergartenkinder stecken sich immer wieder an, die Eltern haben oft den Eindruck, das ihr Kind ständig krank ist, wir da immer wieder Anfragen.
"sagte das die Mandeln unseres Sohnes sehr groß sind und er auch sehr nasal sprechen würde und legte uns näher diese entfernen zu lassen..." das die Mandeln nur gross aussehen, oder die Sprache nasal ist, das reicht noch nicht für eine OP.
Es gibt 2 Hauptindikationen zur (Teil-)Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillen), erstens eine starke Vergrößerung (Hyperplasie) der Gaumenmandeln mit Luftwegsobstruktion (Blockierung der Luftwege), zweitens wiederholte schwere Infektionen der Gaumenmandeln (7 oder mehr in einem Jahr, alternativ 5 oder mehr in 2 Jahren), "Gemeinsame Empfehlung der Österreichischen Gesellschaften für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie und Kinder- und Jugendheilkunde zur Entfernung der Gaumenmandeln (Tonsillektomie)", 2007.
"In der Zeit im Krankehaus hat er immernoch sehr stark geschnarcht auch mit Atemaussetzer. Ich habe halt so meine bedenken ihm die Mandeln entfernen zu lassen, denn jede OP kann ja auch Risiken mit sich bringen." Ihr Kleiner hat also evtl. eine Luftwegsobstruktion, sodass eine der Hauptindikationen erfüllt und eine Mandel-OP nötig sein könnte.
"Wie es allerdings heute aussieht weiß ich nicht da er in einem anderen Raum schläft." Die Klinik müsste vor einer OP sicherstellen, dass tatsächlich eine Luftwegsobstruktion oder eine andere Indikation vorliegt, es gibt z.B. Möglichkeit einer Polysomnographie (Schlafüberwachung).
Übrigens: bei Kindern vor dem 6. Lebensjahr sollte bei einer Luftwegsobstruktion vorzugsweise keine Tonsillektomie (komplette Mandelentfernung), sondern nur eine Teilresektion (Teilentfernung, Tonsillotomie) der Gaumenmandeln durchgeführt werden. Evtl. auch eine Adenoidektomie (Rachenmandel-OP wie bei Ihrem Sohn).
"ich habe halt so meine bedenken ihm die Mandeln entfernen zu lassen, denn jede OP kann ja auch Risiken mit sich bringen." richtig, jede OP ist stets ein Risiko, man muss daher einen guten Grund für den Eingriff haben. Im Zweifel holen Sie einfach eine zweite Meinung in einer weiteren Kinderklinik ein. Eine Tonsillektomie bzw. Tonsillotomie ist aber ein seit vielen Jahren erprobter und oft angewandter Eingriff, normalerweise kommt es zu keinen grösseren Komplikationen, für grosse Ängst also kein Anlass.
Sie können hier gern über den weiteren Verlauf berichten.
Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden
Ihr Cyberdoktor-Team
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Unbekannt (Unregistriert)
03/03/09 14:50
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Mastoidektomie Mittelohrentzündung
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hallo wir haben zwar kein problem mit den mandel sondern das problem mit den ohren wir haben bereits im oktober 2008 eine mastoidektomie vornehmen lassen leider haben wir bereits innerhalb von 5 wochen schon 2 mal wieder eine mittelohrentzündung bekommen mit dem gleichen keimen daher würde ich mich freuen wenn sie mir sagen könnten was wir nun tun sollten ?
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Cyberdoktor (stranger)
03/03/09 17:04
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Re: Mastoidektomie Mittelohrentzündung
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Hallo,
"allo wir haben zwar kein problem mit den mandel sondern das problem mit den ohren wir haben bereits im oktober 2008 eine mastoidektomie vornehmen lassen leider haben wir bereits innerhalb von 5 wochen schon 2 mal wieder eine mittelohrentzündung" leider ist eine Mastoidektomie keine Garantie dafür, dass es nicht erneut zu einer Mittelohrentzündung kommt.
Bei Kindern sind wiederholte Mittelohrentzündungen nicht selten, sie beruhen meist auf einer Belüftungs-/Abflussstörung des Mittelohres. Sie schreiben zwar, dass es keine Probleme mit den Mandeln gibt, kommt es aber oft zum Auftreten von Mittelohrentzündungen, muss man nach krankhaften Veränderungen von Nase, Nasenrachenraum und Nasennebenhöhlen suchen, auch im Sinne von entzündlichen Vorgänge im Bereich der Rachenmandeln.
Weitere Ursachen können ausserdem u.a. eine Nasenscheidewandverkrümmung (Septumdeviation), eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (chron. Sinusitis), auch eine allergisch bedingte Schleimhautschwellung der Nase sein.
"daher würde ich mich freuen wenn sie mir sagen könnten was wir nun tun sollten ?" Bei häufigen Mittelohrentzündungen sollte eine erneute Untersuchung und Beratung durch einen HNO-Arzt erfolgen.
Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden
Ihr Cyberdoktor-Team
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karlsruhe (Unregistriert)
07/03/09 00:38
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Mandel Op wirklich sinnvoll?
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hallo, unser sohn ist fast 6 jahre alt und hat stark vergrößerte mandeln. seit einiger zeit klagt er, dass er gebrochenes im hals hat. ob das nur ein reiz ist oder tatsächslich, können wir nicht beurteilen. die kinderärztin hat uns als 1. diagnose zum hno arzt überwiesen. dieser empfielt eine teilentfernung der mandeln mittels laser. ist ihnen dieses symtom in verbindung mit vergrößerten mandeln bekannt? viele grüße simone
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Cyberdoktor (stranger)
07/03/09 02:51
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Re: Mandel Op wirklich sinnvoll?
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Liebe Simone,
"unser sohn ist fast 6 jahre alt und hat stark vergrößerte mandeln. seit einiger zeit klagt er, dass er gebrochenes im hals hat...die kinderärztin hat uns als 1. diagnose zum hno arzt überwiesen. " sinnvoll, man musste kontrollieren, ob es sich evtl. einen Reflux (Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre) handelt, der HNO Arzt sieht dafür aber offensichtlich keine Anhaltspunkte und vermutet die Beschwerdeursache im Mandelbereich.
"ist ihnen dieses symtom in verbindung mit vergrößerten mandeln bekannt?" es ist gut möglich, dass der Sohn bei vergrösserten Mandeln über ein gewisses Fremdkörper /Schleimgefühl im Rachen klagt, das er als "gebrochenes im Hals" beschreibt.
" dieser empfielt eine teilentfernung der mandeln mittels laser." Ob überhaupt operiert werden muss, hängt davon ab, ob der Sohn weitere Beschwerden hat, ein nur ab und zu auftretendes Schleim- oder Fremdkörpergefühl im Hals ist normalerweise keine typische Indikation. Eine OP Indiktion wäre gegeben, wenn stark vergrößerte Gaumenmandeln eine Luftwegsobstruktion bewirken (Einengung der Atemwege mit Symptomen wie Schnarchen oder Schlafstörungen) oder es zu wiederholten schweren Infektionen kommt. Holen Sie sich vor einer OP eine zweite Meinung ein.
Das der Arzt nur eine Teilentfernung machen würde ist richtig, denn bei Kindern vor dem 6. Lebensjahr sollte vorzugsweise keine komplette Entfernung (Tonsillektomie), sondern nur eine Teilresektion der Gaumenmandeln (Tonsillotomie) durchgeführt werden.
Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden
Ihr Cyberdoktor-Team
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