Medizinforen : Kinderheilkunde
Cyberdoktor
(stranger)
21/04/10 23:21
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Re: sohn seit ca fast 3 jahren andauernd geschwollene lymphknoten

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Hallo,

"hat mein sohn seit ca fast 3 jahren andauernd geschwollene lymphknoten. in unserer letzten vorstellungsrunde in der uniklinik in düsseldorf, hieße es, es sei evtl. eine chronische ebv infektion."
eine (allerdings unwahrscheinliche) Möglichkeit.

"später teilte man uns mit, es sei doch keine, da die ebv viruslast in einem sehr geringen bereich liegt."
wie gesagt: eine chronische Infektion wäre auch sehr unwahrscheinlich.

" nun das einzige was man mir mitteilen konnte in den blutuntersuchungen war, das er eine relativ hohe anzahl von b zellen habe."
eine für Eltern verunsichernde Aussage, ausser bei eindeutig krankhaften Werten macht es keinen Sinn, Eltern mit Sprüchen wie "relativ hoch" zu beunruhigen. Abweichungen im Bereich der weissen Blutkörperchen kommen auch bei gesunden Kindern oft vor.

"in meinem letzten gespräch riet mir die assistenzärztin, den lymphknoten operativ entfernen zu lassen."
wenn die Schwellung dauerhaft ist, muss man gemäss den Leitlinien im Einzelfall eine Probe (d.h. den Lymphknoten) entnehmen.

" das will ich aber nicht, weil ich es nicht verstehen kann,warum man mir nicht sagen kann, warum die lymphknoten seit 3 jahren geschwollen sind."
oft kann man die Ursachen einer chronischen Lymphknotenschwellung erst nach einer Entfernung und Untersuchung der entnommenen Probe im Labor identifizieren. Bei einigen Kindern haben sich z.B. sog. Mykobakterien in den Lymphknoten festgesetzt.

"neben bei hat er andauernd schnupfen.immer."
das sollte man abklären (Allergie?). Allergien oder andauernde Atemwegsinfektionen können eine Lymphknotenschwellung erklären, dann ist eine Entnahme des Lymphknotens in der Regel nicht nötig.

"ich habe versucht einem lymphologen ausfindig zu machen.der versuch war erfolglos, denn sie sind nicht auf kinder mit geschw. halslymphen spezialisiert."
die Uniklinik ist bereits der richtige Ansprechpartner.

"auf anfrage einer biopsie wurde es abgelehnt, es sei zu riskant nicht die menge des gewebes rauspumpen zu können, die für eine untersuchung erforderlich wäre."
tatsächlich entnimmt man in der Regel den ganzen Lymphknoten. Eine Biopsie ist weniger sinnvoll, man möchte im Mikroskop auch den Aufbau des ganzen Lymphknotens beurteilen.

" vielleicht ist es auch eine allergie?"
das sollte angesichts eines Dauerschnupfen geklärt werden
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Ihr Cyberdoktor-Team

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123heidew
(stranger )
27/04/10 14:25
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Fieberschübe und geschwollener LK

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Hallo nochmal

Also, wir waren im Kinderkrankenhaus und unsere Tochter wurde dort von einem total ruhigen, netten und geduldigen Chefarzt untersucht. Sie hat sich problemlos Blut abnehmen lassen und es wurde eine Sono gemacht.
Wir sind so verblieben, dass bei guten Vergleichswerten, die wir heute auch genauso bekommen haben, erst mal bis in den Spätsommer abgewartet wird, ob sich der Knoten oder besser die beiden recht großen Knoten) zurückbilden wird, denn das sollte er wohl...? Wenn nicht, werden wir nochmals neu besprechen, ob wir es einfach auf sich beruhen lassen oder doch geschnippelt wird Er hat uns erklärt, dass bei gutem Blutbild eine schwerwiegende Erkrankung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne. Und Geschnippel wollen wir natürlich nicht unnötigerweise...
Außerdem darf er in der Zeit bis dahin nicht mehr auffallend größer oder weicher werden.
Der Arzt konnte mir einen großen Teil meiner Angst nehmen, ebenso wie auch Sie bereits im Vorfeld. Dafür wirklich lieben Dank Auch wenn Sie die sich immer wiederholenden Fragen bestimmt bald nicht mehr hören können...-))
Dennoch bleiben natürlich Restzweifel, zumal vor 2 Jahren eine meiner Nichten mit 8 Jahren an Leukämie starb, Gott sei Dank geht es wenigstens ihrer Zwillingsschwester gut und sie ist absolut gesund

Vielen Dank für die geduldigen Antworten und für die Nachsicht mit panischen Eltern...


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Cyberdoktor
(stranger)
27/04/10 16:39
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Re: Fieberschübe und geschwollener LK

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Hallo,

"Wir sind so verblieben, dass bei guten Vergleichswerten, die wir heute auch genauso bekommen haben, erst mal bis in den Spätsommer abgewartet wird, ob sich der Knoten oder besser die beiden recht großen Knoten) zurückbilden wird"
kann man je nach Einzelfall durchaus so machen.

"Dennoch bleiben natürlich Restzweifel, zumal vor 2 Jahren eine meiner Nichten mit 8 Jahren an Leukämie starb"
daran müssen Sie gar nicht denken, eine Leukämie wäre bei den Blutuntersuchungen aufgefallen.
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nicki1970
(stranger )
30/04/10 10:25
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geschwollene Lymphknoten am Hals, Sohn 13, EBV?

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Unser 13jähriger Sohn hatte vor 2 12 Wochen für 2 Tage hohes Fieber bis 39,8), einhergehend mit Glieder- und Kopfschmerzen. Kein Schnupfen, Husten, Halsschmerzen o. ä.
Das Fieber verschwand ohne weitere Behandlung ebenso die weiteren Beschwerden. Kurz darauf hatte er einen Tag lang Halsschmerzen, waren aber nur flüchtig.

Nun hat er vor einigen Tagen 2 Knoten in der linken Halshälfte bemerkt. Nachdem diese nicht verschwanden suchten wir gestern den KiA auf. Sono von Lymphknoten ergab eine mäßige Vergrößerung von 3 LK im Bereich bis 2 cm) sowie eine vergrößterte Milz. Die LK sind länglich und gut durchblutet. Erster Blut-Schnelltest ergab keine Auffälligkeiten. KiA äußerte Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber und hat einen weiteren Bluttest veranlasst. Die Ergebnisse liegen erst Mitte nächster Woche vor.

Unser Sohn ist etwas antriebslos und schlapp, gelegentlich schwitzt er nachts, allerdings nicht ständig und nur mäßig. Sein Appetit ist etwas gebremst, Stimmungsschwankungen. Er hat seit den beiden Tagen vor gut 2 Wochen kein Fieber mehr gehabt. Er hatte auch keine Halsentzündung.

Könnte es wirklich sein, dass es sich hier um ein Pfeiffersches Drüsenfieber handelt, obwohl er nur kurzzeitig Fieber und keine Halsentzündung hatte? Bin etwas besorgt, da es familiär in der Vergangenheit Fälle von Morbus Hodgin und auch Leukämie gab.
Als Zusatzinfo Unser Sohn betreibt sehr intensiv Sport im Leistungsbereich und leidet unter Asthma und Heuschnupfen.

Über eine Antwort würde ich mich freuen.




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Cyberdoktor
(stranger)
30/04/10 12:38
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Re: geschwollene Lymphknoten am Hals, Sohn 13, EBV?

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Hallo,

"Unser 13jähriger Sohn hatte vor 2 12 Wochen für 2 Tage hohes Fieber bis 39,8), einhergehend mit Glieder- und Kopfschmerzen. Kein Schnupfen, Husten, Halsschmerzen o. ä.Das Fieber verschwand ohne weitere Behandlung ebenso die weiteren Beschwerden. Kurz darauf hatte er einen Tag lang Halsschmerzen, waren aber nur flüchtig."
häufig wehrt das Immunsystem Krankheitserreger ab, ohne das es zu speziellen Symptomen kommt, die eine Zuordnung der Beschwerden zu einer Infektion mit bestimmten Viren oder Bakterien erlauben würden. Es bleibt also ab und zu bei Fieber und Abgeschlagenheit, Durchfall oder Husten fehlen.

"Nun hat er vor einigen Tagen 2 Knoten in der linken Halshälfte bemerkt."
im Rahmen einer Infektion und nach Halsschmerzen (auch nach flüchtigen) wäre eine Lymphknotenschwellung nichts Besonderes. Siehe unsere ausführlichen Beiträge oben in diesem Themenblock.

"Sono von Lymphknoten ergab eine mäßige Vergrößerung von 3 LK im Bereich bis 2 cm) sowie eine vergrößterte Milz. Erster Blut-Schnelltest ergab keine Auffälligkeiten. KiA äußerte Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber"
ein sehr naheliegender Verdacht.

"unser Sohn ist etwas antriebslos und schlapp, gelegentlich schwitzt er nachts, allerdings nicht ständig und nur mäßig. Sein Appetit ist etwas gebremst,"
würde zu einer durchgemachten Virusinfektion passen, diese unspezifischen Symptome könnten dann auch noch für einige Wochen anhalten.

" Stimmungsschwankungen."
mit 13 auch gut der Pubertät anzulasten.

"Könnte es wirklich sein, dass es sich hier um ein Pfeiffersches Drüsenfieber handelt, obwohl er nur kurzzeitig Fieber und keine Halsentzündung hatte? "
unbedingt. Ihre Beschreibung passt gut zu dieser Erkrankung.

"Bin etwas besorgt, da es familiär in der Vergangenheit Fälle von Morbus Hodgin und auch Leukämie gab."
daran müssen Sie gar nicht denken. Ihre Schilderung passt perfekt zu einer infektionsbedingten Schwellung, Ängste vor bösartigen Erkrankungen sind unbegründet, fragen Sie den Arzt.

"Als Zusatzinfo Unser Sohn betreibt sehr intensiv Sport im Leistungsbereich und leidet unter Asthma und Heuschnupfen."
ebenfalls gute Erklärungen für eine Abgeschlagenheit. Ein zu grosses Sportpensum oder eine Allergie (Jahrezeit passt) macht schlapp.

Wichtig: bitte keinen Leistungssport, solange noch eine Infektion mit den das Pfeifersche Drüsenfieber auslösenden Epstein-Barr-Viren im Raum steht, sonst drohen Komplikationen (z.B. längere Heilungsverläufe, erneutes Aufflammen der Infektion, Herzbefall). Eine EBV-Infektion ist zwar in der Regel völlig harmlos, gönnt man sich aber keine körperliche Schonung, wird es gefährlich.
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Ihr Cyberdoktor-Team

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Unbekannt
(Unregistriert)
03/05/10 09:32
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Geschwollene Lymphknoten am Hinterkopf, Pusteln

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Hallo,

seit ca. einem Jahr bekomme ich immer wieder eitrige Pickel, Pusteln am Kopf und meine Lymphknoten am Hinterkopf schwellen auf halbe Hühnerei Größe an. Der Ausschlag ist mit starkem Juckreiz verbunden und schmerzt bei druck auch sehr stark.
Ich war jetzt schon mehrere male beim Arzt und der Ausschlag wurde zweimal mit Antibiotika Minocyclin) behandelt. Nach Einnahme des Antibiotika geht der Ausschlag innerhalb weniger Tage zurück und heilt vollständig aus. Allerdings kommt er nach absetzen der Antibiotika wieder. Beim ersten mal habe ich das Minocyclin 10 Tage genommen, beim zweiten mal 21 Tage.
Da ich beruflich viel in China, Indien, Südamerika usw. bin, ist so eine Infektion mit zum Teil offen Pusteln natürlich sehr schlecht. Auf meiner letzten Reise bekam ich den Ausschlag erneut und habe ihn selbst mit Penicillin V über 10 Tage behandelt und es heilte auch wieder alles ab.
Was sollkann ich tun um den Ausschlag dauerhaft los zu werden, ich kann ja schlecht auf Dauer Antibiotika zu mir nehmen auch wenn das Penicillin V in China nur 20Cent kostet. -
Da ich zur Zeit wieder in China bin und der Ausschlag erneut ausbricht bitte ich euch um Hilfe.
Ich habe hier im Forum schon oft über genau die gleichen Symptome gelesen nur leider wurde nie mehr geantwortet was es letztendlich war.
Zum Arzt zu gehen wird mich hier nicht viel weiter bringen, außer das ich mir noch eine andere Infektion durch die schlechten Hygienischen Verhältnisse dort einfange.




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Cyberdoktor
(stranger)
03/05/10 11:46
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Re: Geschwollene Lymphknoten am Hinterkopf, Pusteln

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Hallo,

wir haben Ihre Frage verschoben:
ist jetzt im Themenblock Lymphknotenschwellungen Erwachsene (Häufige Fragen) einsortiert und wird dort beantwortet.

Beste Grüsse

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nicki1970
(stranger )
10/05/10 14:37
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geschwollene Lymphknoten am Hals, Sohn 13, EBV?

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Danke für die Antwort. Ich möchte nur einen kurzen Zwischenbericht geben. Die Blutuntersuchung hat zwar eine EBV-Infektion bestätigt, die aber aufgrund der Werte wohl deutlich früher entstanden sein muss. Eine akute Erkrankung hat der Arzt nunmehr ausgeschlossen und empfohlen, die LK zu beobachten. Wir sollen in 3 Wochen zur Kontrolle kommen.
Bisher haben sich die LK nicht verkleinert seit ca. 2,5 Wochen). Unser Sohn fühlt sich etwas besser, macht sich aber Sorgen, weil die LK einfach nicht kleiner werden und er sich aber ansonsten nicht schlecht fühlt.


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Cyberdoktor
(stranger)
10/05/10 16:51
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Re: geschwollene Lymphknoten am Hals, Sohn 13, EBV?

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Hallo,

" empfohlen, die LK zu beobachten. Wir sollen in 3 Wochen zur Kontrolle kommen."
völlig in Ordnung.

"Bisher haben sich die LK nicht verkleinert seit ca. 2,5 Wochen). Unser Sohn fühlt sich etwas besser, macht sich aber Sorgen, weil die LK einfach nicht kleiner werden und er sich aber ansonsten nicht schlecht fühlt."
Lymphknotenschwellungen können nach längst überwundenen Infektionen auch bei Gesunden sehr lange anhalten, teils wird die Ursprungsgrösse gar nicht mehr erreicht. wichtig ist die Kontrolle durch den Arzt.
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Ihr Cyberdoktor-Team

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Unbekannt
(Unregistriert)
25/05/10 11:55
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Sohn, 2 1/2, geschwollene Lymphkn., hohes Fieber

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Unser Sohn hat seit 5 Tagen hohes Fieber bis 40C) und stark geschwollene Lymphknoten im Halsbereich beidseitig 3cm). Er ist seit Samstag 4. Tage heute) im Krankenhaus bekommt regelmaessiges Breitbandantibiotikum und Schmerzmittelfiebersenkende Mittel. Ergebniss der Blutuntersuchung und Abstrich kommen morgen erst...). Er ist teilweise sehr schlapp und isst nicht seit gestern am Tropf), teilweise sehr froehlich. Die Aerzte sagen, es waere zumindest keine virale Infektion, sondern wahrscheinlich bakteriell.

Wir sind besorgt, weil es seit Tagen keine Besserung gibt und keiner uns sagen kann, was er hat.

Was raten Sie uns? Welche Krankheiten waeren moeglich?

Danke


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