Medizinforen : Kinderheilkunde
wrLsSb
(Unregistriert)
16/04/09 10:53
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Lymphknoten rechte Leiste (Kleinkind, 13 Monate)

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Hallo,
meine Tochter 13 Monate) hat einen vergrößerten Lymphknoten in der rechten Leiste. Er ist verschiebbar u der KiA meinte ich soll erstmal beobachten. Nun hat sie hinter dem rechten Ohr auch einen vergrößerten LK. Sonst ist sie fit. Meine große Tochter hat Ringelröteln. Kann es sein, das es damit zusammen hängt? Mache mir ziemlich Sorgen. LG


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Cyberdoktor
(stranger)
16/04/09 13:06
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Re: Lymphknoten rechte Leiste (Kleinkind, 13 Monate)

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Hallo,

"meine Tochter 13 Monate) hat einen vergrößerten Lymphknoten in der rechten Leiste. Er ist verschiebbar u der KiA meinte ich soll erstmal beobachten."
das ist für einige Wochen durchaus möglich.

" Nun hat sie hinter dem rechten Ohr auch einen vergrößerten LK. Sonst ist sie fit. Meine große Tochter hat Ringelröteln. Kann es sein, das es damit zusammen hängt?"
ein Zusammenhang mit einer Infektion (auch Ringelröteln sind möglich) ist äusserst wahrscheinlich, siehe unsere ausführlichen Beiträge oben in diesem Themenblock. Auch eine Lymphknotenschwellung an mehreren Körperstellen kommt öfter vor. Nur bei länger anhaltend vergrösserten Lymphknoten wird der Kinderarzt in eine weitere Diagnostik einsteigen. Berichten Sie uns bitte hier über den weiteren Verlauf.

" Mache mir ziemlich Sorgen."
dafür gibt es zunächst keinen Grund.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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ancif
(Unregistriert)
21/04/09 21:56
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geschwollene Lymphknoten am Hals (Tochter, 3 Jahre)

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Hallo,
meine Tochter ist fast 3 Jahre alt und hat seit ca. Weihnachten vergrösserte Lymphknoten am Hals. Einer davon ist seit ca. einem Monat sehr gross geworden. Wir waren jetzt bei einigen
Ärzten und anscheinend ist alles ok. Aber warum wächst dann der Knoten? Sono war o.B.,Blutuntersuchung auch nur der Entzündungswert etwas erhöht aber keine Vruserkrankungen oder ähnliches. Was kann man noch untersuchen lassen und an wen müsste ich mich wenden? Hab ziehmliche Angst, dass es was bösartiges sein kann, denn mein Sohn 5 Jahre) hatte ein embryonales Rhabdomyosarkom im re Hoden. Wie hoch ist das Risiko, das auch meine Tochter an Krebs erkranken kann?
Vielen Dank für Ihre Antwort und lg,
ancif


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Cyberdoktor
(stranger)
22/04/09 15:11
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Re: geschwollene Lymphknoten am Hals (Tochter, 3 Jahre)

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Hallo,

"meine Tochter ist fast 3 Jahre alt und hat seit ca. Weihnachten vergrösserte Lymphknoten am Hals."
wenn die Knoten sich in dieser Zeit eine eindeutige Rückbildungstendenz hatten, bzw. nur unwesentlich vergrössert waren, kann man je nach Einzelfall abwarten und kontrollieren.

"Einer davon ist seit ca. einem Monat sehr gross geworden."
wir wissen nicht was Sie als sehr gross bezeichnen, wenn aber die Ärzte eine ungewöhnliche Grösse bestätigen und sich bisher keine Tendenz zur Besserung zeigt und auch keine Infektion als Auslöser zu erkennen ist, dann würde man nun nicht mehr abwarten und eine erweiterte Diagnostik starten und gegebenenfalls einen Therapieversuch mit Antibiotika unternehmen (um zu sehen, ob eine versteckte Infektion mit Bakterien der Auslöser ist, siehe unsere ausführlichen Beiträge oben in diesem Themenblock).

" Wir waren jetzt bei einigen
Ärzten und anscheinend ist alles ok... Sono war o.B.,Blutuntersuchung auch nur der Entzündungswert etwas erhöht aber keine Vruserkrankungen oder ähnliches."
zeigt sich über mehrere Wochen (Je nach Klinik werden 3-4 oder 4-6 Wochen als Grenze angesehen) eine anhaltende Lymphknotenschwellung ohne Besserung, reicht es nicht mehr, dass die üblichen Blutuntersuchungen ohne Auffälligkeiten sind. Es folgen dann eine erweiterte Diagnostik und die Antibiotika-Testbehandlung. Bleibt die Schwellung dann weiter erhalten, wird ein Knoten entfernt und untersucht.

" Was kann man noch untersuchen lassen und an wen müsste ich mich wenden?"
wenn der Knoten wirklich dauerhaft sehr gross ist (und auch die anderen Halslymphknoten nicht auf für Kinder normale Grössen abschwellen), wäre eine Kinderklinik (Uni) der richtige Ansprechpartner.

" Hab ziehmliche Angst, dass es was bösartiges sein kann, denn mein Sohn 5 Jahre) hatte ein embryonales Rhabdomyosarkom im re Hoden. Wie hoch ist das Risiko, das auch meine Tochter an Krebs erkranken kann?"
das ist wirklich äusserst unwahrscheinlich, es gibt für Sie keinen Grund, an Krebs zu denken. Eine Reaktion auf eine Infektion ist auch bei Ihrer Kleinen die wahrscheinlichste Ursache für die beschriebene Schwellung. Schreiben Sie uns, wenn Sie neue Informationen habe, wir wissen gern wie es den kleinen Patienten weiter ergeht.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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Unbekannt
(Unregistriert)
27/04/09 20:52
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Tochter (10 Jahre) Lymphknotenschwellung Hals seit 10 Tagen

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Hallo liebes Ärzteteam,
unsere Tochter, 10,8 Jahre hat am vorderen Hals einen größeren und am oberen Hals mehrer kleinere geschwollene Lymphknoten. Unser Hausarzt schickte uns zum HNO, mit den Worten sicher harmlos. Der HNO weiß auch nicht weiter und schickt uns in die Uniklinik mit den Worten sicher harmlos. Und dennoch habe ich große Angst. Unsere Tochter hatte und hat keinen Infekt. Der größere Lymphknoten tat zunächst weh, jetzt nicht mehr. Erstmal getastet haben wir ihn vor ca. 10 Tagen. Ich habe das Gefühl, dass er gewachsen ist.
Kann mich bitte jemand beruhigen? Ich habe eine SchAngst um unser Kind
Sorgende Grüße


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Cyberdoktor
(stranger)
27/04/09 23:05
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Re: Tochter (10 Jahre) Lymphknotenschwellung Hals seit 10 Tagen

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Hallo,

"unsere Tochter, 10,8 Jahre hat am vorderen Hals einen größeren und am oberen Hals mehrer kleinere geschwollene Lymphknoten...Erstmal getastet haben wir ihn vor ca. 10 Tagen. Ich habe das Gefühl, dass er gewachsen ist."
10 Tage wäre völlig im Rahmen der ganz alltäglichen infektionsbedingten Lymphknotenschwellungen bei Kindern, siehe unsere ausführlichen Beiträge oben in diesem Themenblock. Wenn der Lymphknoten nach 2 Wochen immer noch weiter wächst (oder ungewöhnlich gross ist), würde man in eine weitere Diagnostik einsteigen.

" Unser Hausarzt schickte uns zum HNO, mit den Worten sicher harmlos. Der HNO weiß auch nicht weiter und schickt uns in die Uniklinik mit den Worten sicher harmlos."
nach 10 Tagen? Dann sind diese Ärzte aber sehr vorsichtig, normalerweise kann man bei gleichbleibend geschwollenen Lymphknoten ohne weiteres 2-3 Wochen warten.

" Und dennoch habe ich große Angst."
dafür gibt es nach Ihrerer Schilderung keinerlei Gründe!

"Unsere Tochter hatte und hat keinen Infekt."
das können Sie so sicher nicht sagen, man kann nicht jeden Infekt nachweisen, es ist sehr wohl recht wahrscheinlich, dass es eine Infektion gab (bzw. bei anhaltenden Schwellungen sogar noch gibt).

" Der größere Lymphknoten tat zunächst weh, jetzt nicht mehr."
auch das passt zu Lymphknotenschwellungen bei Infektionen, diese sind häufig schmerzhaft.

"Kann mich bitte jemand beruhigen?"
gern, wir können das: über die Jahre gab es hier in den Foren hunderte Beiträge von besorgten Eltern bezüglich Lymphknotenschwellungen am Hals. Eine Krebserkrankung war noch nie der Auslöser, leider denken aber Eltern stets zuerst an die wirklich extrem unwahrscheinliche bösartige Erkrankung als Verursacher einer Lymphknotenschwellung. Lymphknotenschwellungen im Halsbereich sind bei Kindern normalerweise wirklich nur ein ganz normales Zeichen dafür, dass der Körper Viren oder Bakterien bekämpft, es kommt auch oft zu länger anhaltenden Schwellungen, sogar über viele Wochen oder Monate (dann muss man einfach sicherheitshalber eine erweiterte Diagnostik starten).

" Ich habe eine SchAngst um unser Kind"
verständlich, aber zunächst völlig unnötig.

Schreiben Sie uns, wenn Sie neue Informationen habe, wir wissen gern wie es den kleinen Patienten weiter ergeht und Sie helfen damit vielen anderen (normalerweise völlig unnötig) besorgten Eltern.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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Unbekannt
(Unregistriert)
28/04/09 21:16
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Halslymphknoten geschwollen seit 2007: EBV ?

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Hallo liebes Team,
unser Sohn, jetzt 8 Jahre, hat seit Weihnachten 2007 geschwollene Halslymphknoten. Nach besorgten Nachfragen meinerseits wurden Ultraschall und ein serologisches Blutbild im März 2008 gemacht. Diagnose akutes Pfeiffrisches Drüsenfieber. Ich war erleichtert, daß sich die Schwellung erklären liess. Kann es sein, daß die Schwellung jetzt bei weitem geringer als bei der Diagnose) nicht mehr 100%ig zurück geht? Wenn er krank ist, schwellen sie natürlich wieder deutlicher an, aber werden dann auch wieder kleiner. Nur ganz verschwinden sie nicht mehr. Ist das normal? Ich mache mir immer große Sorgen. Liebe Grüße, eine berdorgte Mutti


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Cyberdoktor
(stranger)
29/04/09 14:00
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Re: Halslymphknoten geschwollen seit 2007: EBV ?

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Hallo,

"unser Sohn, jetzt 8 Jahre, hat seit Weihnachten 2007 geschwollene Halslymphknoten. Nach besorgten Nachfragen meinerseits wurden Ultraschall und ein serologisches Blutbild im März 2008 gemacht."
bei einer über 2-3 Monate anhaltenden Lymphknotenschwellung war das mehr als sinnvoll, siehe unsere ausführlichen Beiträge oben in diesem Themenblock.

" Diagnose akutes Pfeiffrisches Drüsenfieber. Ich war erleichtert, daß sich die Schwellung erklären liess."
dies wäre in der Tat eine Ursache für Lymphknotenschwellungen.

Es kommt nun darauf an, wie stark die Schwellung zur Zeit ist, d.h. ob es sich evtl. einfach nur um tastbare Lymphknoten bei einem schlanken Kind oder um deutlich vergrösserte Lymphknoten handelt.

Sind die Lymphknoten auch nach 2 Jahren noch ungewöhnlich gross, kann man sich nicht damit zufrieden geben, dass einmal vor langer Zeit eine EBV Infektion vorlag. Selbst wenn sich im Blut dann Zeichen dafür finden, das eine Infektion mit Epstein-Barr Viren abgelaufen ist, könnte man nie 100% sicher sein, das eine lange anhaltende starke Lymphknotenschwellung eine Folge dieser Infektion ist. In diesem Fall sollte man durchaus eine erweiterte Diagnostik machen.

" Kann es sein, daß die Schwellung jetzt bei weitem geringer als bei der Diagnose) nicht mehr 100%ig zurück geht?"
das ist möglich.

" Wenn er krank ist, schwellen sie natürlich wieder deutlicher an, aber werden dann auch wieder kleiner."
das wäre eine normale Reaktion.

" Nur ganz verschwinden sie nicht mehr. Ist das normal?"
das Lymphknoten nicht komplett "verschwinden", im Sinne von gar nicht tastbar: vermutlich ja. Lymphknoten können bei Kindern im Halsbereich auch bei Gesunden tastbar sein, müssen also nicht "verschwinden", der Arzt sollte aber die Grösse in infektionsfreien Phasen unbedingt als unbedenklich einstufen.

Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden

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Unbekannt
(Unregistriert)
01/05/09 20:46
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Re Halslymphknoten geschwollen seit 2007 EBV ?

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Vielen lieben Dank für Ihre beruhigende Antwort. Gemäß der Empfehlung des Arztes habe ich dann am nächsten Tag einen Termin in der HNO Uniklinik gemacht und auch gleich gehabt. Unsere Tochter wurde gründlich untersucht, anschließend wurde ein sehr langer Ultraschall gemachtt und nichts gefunden. Was wir inklusive des HNO) für einen großen Lymphknoten gehalten haben, ist ein Muskel, der etwas vorsteht. Anscheinend war der schmerzhafte Knoten doch schon weg. Sie hat zwar noch kleinere Knoten, die aber alle völlig unbedenklich sein sollen.
Ich will das gerne glauben. Trotzedem werde ich das weiterhin beobachten.
Wir wurden in der Klinik sehr freundlich empfangen und auch sehr ernst genommen. Schön, dass es noch Ärzte gibt, die die Eltern nicht immer nur als hysterisch bezeichnen.
Schönen Abend an Alle


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Cyberdoktor
(stranger)
01/05/09 22:59
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Re: Halslymphknoten geschwollen seit 2007 EBV ?

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Hallo,

" Was wir inklusive des HNO) für einen großen Lymphknoten gehalten haben, ist ein Muskel, der etwas vorsteht."
eine lustige Geschichte. Normalerweise sollte ein Kinderarzt schnell per körperlicher Untersuchung und Ultraschall feststellen können, ob es sich um einen Lymphknoten handelt.

" Anscheinend war der schmerzhafte Knoten doch schon weg. Sie hat zwar noch kleinere Knoten, die aber alle völlig unbedenklich sein sollen. "
prima, wie gesagt, Lymphknoten lösen sich nicht auf, können aber so klein werden, dass man sie nicht mehr sicher tasten kann. Im Halsbereich ist die Ruhegrösse der Knoten oft etwas grösser und bei schlanken Menschen kann dann ein erfahrener Untersucher die Knoten ertasten.

"Ich will das gerne glauben. Trotzedem werde ich das weiterhin beobachten."
aber bitte nun nicht dauernd tasten, das nervt die Kinder und weckt unnötige Krankheitsängste. Tasten Sie, wenn Sie wollen, in einigen Monaten noch einmal ab, wenn sich dann nichts findet, können Sie das zu den Akten legen.

"Schön, dass es noch Ärzte gibt, die die Eltern nicht immer nur als hysterisch bezeichnen."
Eltern sollen in Bezug auf die Gesundheit ihrer Kinder durchaus aufmerksam sein, dass hat mit Hysterie nichts zu tun.

Beste Grüsse

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