| Medizinforen : Kinderheilkunde |
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Angelika78 (Unregistriert) 10/02/09 20:25 |
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Fieber nach MMRV Impfung | Antwort schreiben |
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Hallo liebes Ärzteteam, mein 14 Monate alter Sohn wurde am 06.02 gegen MMRV geimpft. Tag später bekam er einen leichten, rötlichen Ausschlag am Bauch, der bis jetzt nicht schlimmer wird. Heute bekam er abends 39 Grad Fieber. Ich weiß vom KA, dass bei dieser Impfung Fieber zwischen dem 5-12 Tag normal ist. Da mein Kleiner aber auf alle vorherigen Impfungen 6-fach und Pneumokkoken) mit hohem Fieber bis 40 Grad) reagiert hat, möchte ich nun wissen, wie lange diesmal Fieber anhalten kann? Wann müsste man zum KA? Danke im Voraus | |||
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Cyberdoktor (stranger) 10/02/09 23:03 |
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Re: Fieber nach MMRV Impfung | Antwort schreiben |
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Liebe Angelika, "mein 14 Monate alter Sohn wurde am 06.02 gegen MMRV geimpft." prima, dann dürfte er jetzt einen perfekten Schutz haben. "Tag später bekam er einen leichten, rötlichen Ausschlag am Bauch, der bis jetzt nicht schlimmer wird." das kann vorkommen. "Heute bekam er abends 39 Grad Fieber. Ich weiß vom KA, dass bei dieser Impfung Fieber zwischen dem 5-12 Tag normal ist." der Kinderarzt hat recht. Ausserdem ist das nur mässiges Fieber, wenn es von der Impfung kommt, sieht man dann einfach, dass der Körper sich mit den Impfstoffen auseinandersezt und trainiert. Es ist aber auch möglich, dass der Kleine eine jahreszeittypische Infektion bekommen hat, und nur ein zufälliges Zusammentreffen mit der Impfung auftritt. Es ist aber eigentlich egal, was die Ursache ist, nach einigen Tagen sollte das Fieber nachlassen. "Da mein Kleiner aber auf alle vorherigen Impfungen 6-fach und Pneumokkoken) mit hohem Fieber bis 40 Grad) reagiert hat" das macht nichts, der Körper hat den Kampf gegen die per Impfung eingedrungenen Erreger aufgenommen und will durch die Erhöhung der Körpertemperatur ungünstige Vermehrungsbedingungen schaffen. Es kommt dann durchaus zu Temperaturen, die auch bei einer "echten" Infektion mit wilden Krankheitserregern erreicht werden, 40°C wären nichts Besonderes. Der Kinderarzt kann aber bei der Impfung direkt fiebersenkende Mittel verschreiben, die dann bei Bedarf gegeben werden. Fieber ist ja recht belastend - man fühlt sich schlapp und müde - das muss ein Kind nach einer Impfung nicht durchleiden, man darf dann schneller als bei echten Infektionen das Fieber senken. " möchte ich nun wissen, wie lange diesmal Fieber anhalten kann?" wie bei einer Infektion, also einige Tage, z.B. einen (meistens), zwei oder drei Tage. "Wann müsste man zum KA?" Wie lange man also Fieberschübe akzeptieren kann, hängt vor allem vom Allgemeinbefinden ab. Bei einem Kind, welches trotz Fieber lustig spielt, länger, als bei einem, welches lethargisch im Bett liegt, nicht trinkt und nicht spielen will. Mit fiebernden kleinen Säuglingen sollte man spätestens nach einem Tag zum Arzt (bei sehr hohem Fieber und einem sichtlich kranken kleinen Säugling auch direkt, die wenige Monate alten Kinder haben schnell einen Flüssigkeitsmangel), weitere Gründe für den beschleunigten Arztbesuch wären altersunabhängig eine aussergewöhnliche Schwäche und Müdigkeit oder andere Faktoren, die erfahrenen Eltern ungewöhnlich vorkommen. Ältere Kinder wie Ihr Sohn können bei einem unkomplizierten Verlauf und mässigem Fieber zwar normalerweise längere zu Hause beobachtet werden, wenn allerdings hohes Fieber (über 40°) länger als drei Tage anhält, oder man keinen sichtbaren Anlass für das Fieber sieht(also keine Infektionsanzeichen wie z.b. Husten, d.h. Fieber unklarer Ursache), bzw. es keinen Impfzusammenhang gibt, sollte man aber auch mit den Grossen nach drei Tagen zwecks Kontrolle zum Kinderarzt. Gründe für den beschleunigten Arztbesuch bei Fieber wären altersunabhängig stets eine aussergewöhnliche Schwäche und Müdigkeit oder andere Faktoren, die erfahrenen Eltern ungewöhnlich vorkommen. Es wäre ganz toll, wenn Sie uns bei Entfieberung kurz schreiben. Beste Grüsse und Alles Gute, halten Sie uns auf dem Laufenden Ihr Cyberdoktor-Team | |||
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Angelika78 (Unregistriert) 12/02/09 10:58 |
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Re Fieber nach MMRV Impfung | Antwort schreiben |
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Hallo, erstmal vielen Dank für Ihre sehr nette und umfangreiche Antwort Bei uns hat sich jetzt Folgendes ergeben mein Sohn hatte vorgestern Nacht und gestern Fieber bis 40 Grad. Dazu kam ein recht übler Durchfall, nachher auch Erbrechen und er war dazu recht apathisch, so dass wir gestern Vormittag beim KA waren. Er meinte, dass es eher nicht mit der MMRV-Impfung zusammenhängt, sondern ein Rota-Virus ist. Mein Kleiner hat noch in der Arztpraxis ein Zäpfchen gegen Brechen bekommen und zu Hause haben wir ihm Elektrolytlösung gegeben. Allerdings hat er gestern Nachmittag nicht wieder gebrochen, hat aber auch außer 2-3 Reiswaffeln nichts gegessen - Heute Nacht hatte er noch Fieber 39,1), momentan ist es auf ca. 38 Grad gesunken. Er will aber immer noch nichts essen und vor allem nichts trinken, als hätte er Schluckbeschwerden, oder so was in der Art. Dazu kommt eine Schwellung an einer Backe, die dazu recht rot ist. Was kann das alles sein? Ich habe gelesen, das könnten auch Symptome vom Mumps sein?? Ich hoffe, ich habe nicht zu viel durcheinander geschrieben, aber ich mache mir ernstahafte Sorgen. Im Voraus besten Dank für Ihre Mühe | |||
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Cyberdoktor (stranger) 12/02/09 12:14 |
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Re: Re Fieber nach MMRV Impfung | Antwort schreiben |
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Liebe Angelika, "mein Sohn hatte vorgestern Nacht und gestern Fieber bis 40 Grad. Dazu kam ein recht übler Durchfall, nachher auch Erbrechen und er war dazu recht apathisch, so dass wir gestern Vormittag beim KA waren. Er meinte, dass es eher nicht mit der MMRV-Impfung zusammenhängt, sondern ein Rota-Virus ist." da können wir dem Arzt nur zustimmen, wir hatten oben ja bereits über eine jahreszeit- oder alterstypische Infektion gemutmasst, die einfach zufällig in gewisser zeitlicher Nähe zur Impfung aufgetreten ist. Die Konstellation Durchfall, Erbrechen und Fieber sowie der zeitliche Verlauf schliessen eine Impfnebenwirkung eher aus. "Mein Kleiner hat noch in der Arztpraxis ein Zäpfchen gegen Brechen bekommen und zu Hause haben wir ihm Elektrolytlösung gegeben." kann man so machen. "Allerdings hat er gestern Nachmittag nicht wieder gebrochen, " prima. Es hätte bei einer Virusinfektion aber auch durchaus noch einmal zu Durchfall oder Erbrechen kommen können, die Symptome können durchaus drei Tage anhalten. "hat aber auch außer 2-3 Reiswaffeln nichts gegessen -" das wäre nicht so dramatisch, wenn er weiter trinkt. Lassen Sie ihn essen, was er möchte. "Heute Nacht hatte er noch Fieber 39,1), momentan ist es auf ca. 38 Grad gesunken." ein ganz normaler Verlauf. "Er will aber immer noch nichts essen" wird er schon wieder, die Reiswaffeln waren ein guter Anfang, locken Sie ihn mit Schoko und anderen Leckereien. "und vor allem nichts trinken" wenn es absolut nichts ist: Kinderarzt kontaktieren. Wenn Sie aber mit nichts wenig meinen: Bieten Sie ihm verschiedene Getränke (Saft, Kakao, was auch immer er gern mag). ", als hätte er Schluckbeschwerden, oder so was in der Art." nein, an Schluckbeschwerden müssen Sie nicht denken. "Dazu kommt eine Schwellung an einer Backe, die dazu recht rot ist." Kinder reagieren auf diverse Infektionen mit Hautausschlägen, auch auf Magen-Darm-Infektionen. Wenn Sie wirklich eine anhaltende grössere Schwellung im Wangenbereich sehen, sollte das der Kinderarzt kontrollieren (falls er das noch nicht getan hat). "Ich habe gelesen, das könnten auch Symptome vom Mumps sein??" eine Schwellung der Wange kann in der Tat auf eine Mumps-Erkrankung deuten (es gibt aber auch andere Ursachen), wenn Ihr Sohn aber schon die erste MMR-Impfung mit dem vollendeten 11. Monat bekommen hatte, und dies nun mit 14 Monaten die zweite Impfung war, hätte er bereits einen gewissen Schutz gegen Mumps aufgebaut und eine Erkrankung wäre eher unwahrscheinlich. Hat der Sohn aber vor wenigen Tagen erst die erste Impfung erhalten, hätte er keinen Schutz gegen die Mumps-Viren. Bei Mumps sind die Wangen (bedingt durch eine schmerzhafte Schwellung der Speicheldrüsen) recht eindrucksvoll geschwollen (meist beidseits), die Ohren können abstehen. Eine umschriebene Rötung der Wange wäre eher nicht typisch, der Kinderarzt kann das aber klären. Schreiben Sie uns bitte, wenn Sie neue Infos haben. Beste Grüsse Ihr Cyberdoktor-Team | |||
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Unbekannt (Unregistriert) 03/03/09 10:51 |
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Fieber am Tag 4. nach Masernimpfung | Antwort schreiben |
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Hallo Ärzteteam, auch mich beschäftigt eine Frage zum Thema Masernimpfung. Mein Sohn 2 Jahre) hat vor 5 Tage seine 2te MMR-Impfung erhalten. Es folgte keine Reaktion Erst gestern im laufe des Tages am 4ten Tag) bekam er Fieber. Das Fieber wurde sehr hoch bis knapp 40 Grad in der Nacht). Ich habe das Fieber darauf hin gesenkt und er konnte gut schlafen. Heute hat er kein Fieber mehr und es geht ihm gut. Kann dies noch eine Reaktion auf die Masernimpfung sein??? Immerhin war die Impfung vor 5 Tagen Leider musste ich mit Schrecken lesen, welche Einstellung manche Eltern zum Thema Impfung haben... Meine Kindern sind nun beide komplett geimpft und ich bin seitdem sehr beruhigt Meine Tochter geht seit ca. 6 Monaten in den Kiga und bringt alle 2-3 Wochen eine Erkältung mit nach Hause... Ich möchte mir nicht ausmalen, was sie noch alles mitbringen würde, wenn Sie nicht geimpft wäre. Ich kann manche Eltern einfach nicht verstehen... Nun habe ich mehrfach gelesen, dass ein vollständiger Schutz wichtig ist. Ich habe nun bei mir nachgesehen. Ich wurde ebenfalls 2 mal gegen Masern geimpft, allerdings das erste mal im Aug. 78 da war ich gerade mal 9 Monate alt) und das 2mal im April 1984 mit ca. 6 Jahren. Ist mein Impfschutz ausreichend, da ich so früh und dann wiederrum so spät nachgeimpft wurde??? Soviel ich weiss, hatte meine Mutter die Masern als Kind und ich hatte vielleicht mit 9 Monate noch ihre Antikörper im Blut??? Oder reicht der Impfschutz durch die zweite Impfung aus??? Kann man soetwas feststellen lassen??? Vielen Dank für Ihre Hilfe | |||
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Cyberdoktor (stranger) 03/03/09 13:04 |
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Re: Fieber am Tag 4. nach Masernimpfung | Antwort schreiben |
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Hallo, "auch mich beschäftigt eine Frage zum Thema Masernimpfung. Mein Sohn 2 Jahre) hat vor 5 Tage seine 2te MMR-Impfung erhalten." prima, z.B. sind in NRW zur Zeit wieder fast 50 Kinder an Masern erkrankt, das zeigt, wie wichtig die Impfung nach wie vor ist. " Es folgte keine Reaktion" das muss auch gar nicht der Fall sein, viele Kinder zeigen keinerlei Symptome. " Erst gestern im laufe des Tages am 4ten Tag) bekam er Fieber." ein Zusammenhang mit der Impfung ist gut möglich. "Das Fieber wurde sehr hoch bis knapp 40 Grad in der Nacht). Ich habe das Fieber darauf hin gesenkt" das Sie das Fieber gesenkt haben, ist völlig sinnvoll. "Heute hat er kein Fieber mehr und es geht ihm gut." ein ganz normaler Verlauf, häufig sind die Kinder nach einem Tag wieder fieberfrei, in einigen Fällen kann das Fieber aber auch über drei Tage auftreten, auch höheres Fieber über 39°C bis an 40°C ist möglich. " Kann dies noch eine Reaktion auf die Masernimpfung sein??? Immerhin war die Impfung vor 5 Tagen" eine normale Reaktion auf die Impfung ist gut möglich häufig tritt diese bei einer Masernimpfung auch erst in der zweiten Woche nach der Impfung auf. " Meine Kindern sind nun beide komplett geimpft und ich bin seitdem sehr beruhigt" zu recht. "Meine Tochter geht seit ca. 6 Monaten in den Kiga und bringt alle 2-3 Wochen eine Erkältung mit nach Hause..." das ist normal, eine Kita ist für Krankheitserreger ein wahres Paradies, wenn Kinder da nicht geimpft sind, kommt es ruck zuck auch zur Verbreitung ernster Erkrankungen wie Masern. "Ich kann manche Eltern einfach nicht verstehen... " auch die impfkritischen Eltern wollen das Beste für ihre Kinder, leider werden diese Eltern von völlig verantwortungslosen Impfgegnern manipuliert. "Ich wurde ebenfalls 2 mal gegen Masern geimpft, allerdings das erste mal im Aug. 78 da war ich gerade mal 9 Monate alt) und das 2mal im April 1984 mit ca. 6 Jahren. " mit 9 Monaten ist die Impfung nur in Ausnahmefällen möglich, siehe oben, Überschrift "Masernimpfung mit 9 Monaten?". In speziellen Fällen, z.B. wenn es einen Masernausbruch gibt, oder ein Kind bereits sehr früh in eine Krippe gebracht wird, wird zwar bereits im 9. oder 10. Monat geimpft werden, dann wird aber eine Extra-Dosis Impfstoff 3 Monate nach der ersten Dosis empfohlen (für den Fall, dass doch mütterliche Antikörper die Impfviren neutralisiert haben). " Soviel ich weiss, hatte meine Mutter die Masern als Kind und ich hatte vielleicht mit 9 Monate noch ihre Antikörper im Blut???" möglich. " Oder reicht der Impfschutz durch die zweite Impfung aus??? " davon sollte man nicht ausgehen. Die erste Impfung ist in Ihrem Fall potentiell wirkungslos. Ob man sich als Erwachsener nun erneut impfen lässt, kommt auf den Einzelfall an (z.B. bei noch nicht abgeschlossener Familienplanung), siehe oben in diesem Themenblock: "Erwachsene: Masern, Röten nur einmal geimpft. Schutz?". "und dann wiederrum so spät nachgeimpft wurde???" zu spät gibt es in diesem Sinne nicht, auch jede einzelne späte Impfung zählt. "Kann man soetwas feststellen lassen???" ein Test lohnt nicht, man würde bei Bedarf einfach erneut einmal impfen. Beste Grüsse Ihr Cyberdoktor-Team | |||
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Ivonne_xy (stranger ) 04/03/09 03:13 |
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Impfungen generell (im Plan?) | Antwort schreiben |
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Hallo... Ich habe eine Tochter die im Mai drei jahre alt wird. Da ich das Gefühl habe das unser Kinderarzt nicht soviel von impfen hält, möchte ich mir einfch sicher gehen das mein Kind auch so geschützt ist wie es sein soll...Sie ist am 16.05.06 geboren, hat dann am 04.07.06 die Hepa.B bekommen. Am 08.08.06 tetanus, dipht.,pertus.,polio.,hib,und hepa.B am 15.9.06 sowie 13.10.06 tetanus,dipht.,pertus.,polio.,hib dann am 19.12.06 und 23.01.07 pneumokokken am 15.05.07 meningokokken am 17.07.07 MMR am 24.09.07 Pneumokokken und als letztes 20.11.07 tetanus,dipht.,pertus.,polio.,hib und Hepat.B Jetzt würde ich ganz gerne wissen ob wir auf dem richtigen stand sind für das alter, oder ob etwas verpasst wurde, und wenn ja wann man es nachholen kann. Und wie sieht das aus mit windpokken? Unser KiArzt impft das erst zur einschulung.. Ich danke für Ihre Antwort. | |||
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Cyberdoktor (stranger) 04/03/09 05:27 |
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Re: Impfungen generell (im Plan?) | Antwort schreiben |
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Hallo, "Tochter die im Mai drei jahre alt wird... möchte ich mir einfch sicher gehen das mein Kind auch so geschützt ist wie es sein soll..." wir verweisen auch auf den Impfkalender (siehe unsere ausführlichen Beiträge auf der ersten Seite in diesem Themenblock). "Sie ist am 16.05.06 geboren hat dann am 04.07.06 die Hepa.B bekommen." richtig. " Am 08.08.06 tetanus, dipht.,pertus.,polio.,hib,und hepa.B" richtig. "am 15.9.06 sowie 13.10.06 tetanus,dipht.,pertus.,polio.,hib" richtig. "20.11.07 tetanus,dipht.,pertus.,polio.,hib und Hepat.B" richtig. Je nach eingesetztem Impfstoff fehlt noch eine Hepatitis B Impfung (wir zählen drei). Soll: 4, siehe Impfkalender, Ausnahme: Hepatitis B Einzelimpfstoff oder wenn nicht gleichzeitig gegen Keuchhusten geimpft wird. Bitte mit dem Arzt Rücksprache halten. "dann am 19.12.06 und 23.01.07 pneumokokken am 24.09.07 Pneumokokken" die vierte Dosis fehlt, siehe Impfkalender. Nun ist das aber nicht mehr nötig, die Tochter braucht, wenn sie gesund ist, die Impfung nun nicht mehr, es geht um einen Schutz für die ganz kleinen Kinder. "am 15.05.07 meningokokken" richtig. "am 17.07.07 MMR" Das war die erste? Wann war die zweite MMR Impfung? Die zweite Dosis soll in Monat 15-23 gegeben werde. Wenn dies nicht gemacht wurde, wäre das ein grober Fehler (von allen hier genannten Fehlern definitiv der bedrohlichste), die Masern, Mumps, Röteln-Impfung muss sofort nachgeholt werden, eine Verzögerung ist äusserst gefährlich! " Und wie sieht das aus mit windpokken? Unser KiArzt impft das erst zur einschulung." das ist falsch und eindeutig gegen die Empfehlungen der Experten des Robert Koch Institutes. Windpockenimpfstoffe werden in den Monaten 11-14 und 15-23 gegeben. Kinder können sich sonst auch im Kindergarten prima anstecken. "Da ich das Gefühl habe das unser Kinderarzt nicht soviel von impfen hält" wir sehen einige Ungereimtheiten. Prüfen Sie ob die Versäumnisse (insbesondere 2. MMR! Auch: Hepatitis B) dem Arzt oder Ihnen als Eltern anzulasten sind (Eltern vergessen auch ab und zu in den Impfkalender zu sehen), Die Windpockenimpfung im Schulalter wäre klar zu spät. Im Zweifel sollten Sie den Arzt wechseln. "wenn ja wann man es nachholen kann". man kann alles problemlos nachholen, nur Pneumokokken sind nicht mehr nötig. Beste Grüsse Ihr Cyberdoktor-Team | |||
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Unbekannt (Unregistriert) 06/03/09 23:14 |
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Windpockenimpfung überflüssig | Antwort schreiben |
Warnung: Dieser Nutzer-Beitrag wurde vom Ärzteteam als "sachlich falsch" eingestuft, da er im Widerspruch zu den in der aktuellen medizinischen Fachliteratur vertretenen Lehrmeinungen und entsprechenden wissenschaftlichen Studien steht. Ausserdem belegt der Autor seine Aussagen nicht mit entprechenden seriösen Quellenangaben.
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Cyberdoktor (stranger) 07/03/09 12:22 |
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Re: Windpockenimpfung überflüssig | Antwort schreiben |
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Hallo, "Die Gefahr einer Herpes zoster-Erkrankung steigt sogar nach der Impfung siehe Amerika)." Die Experten des angesehenen Robert Koch Instituts sagen klipp und klar: "Die bisher mit der Impfung in den USA gesammelten Erfahrungen zeigen, dass gegen Varizellen geimpfte Personen einem geringerem Risiko unterliegen an Zoster zu erkranken und dass ein durch das Impfvirus ausgelöster Zoster meist leichter verläuft, so dass nach Impfung ein individueller Schutz gegenüber einer schwereren Verkaufsform des Zoster besteht." "Die Windpocken-Impfung ist absolut überflüssig Ärzte erzählen einem auch erst, seit es die Impfung gibt, dass Windpocken furchtbar gefährlich seien, früher waren die komischerweise ganz anderer Meinung." Sie sollten Ärzten nicht unterstellen, eine Therapie nur aus monetären Gesichtspunkten anzuwenden, die meisten Kinderärzte wollen die Gesundheit der kleinen Patienten erhalten. Im Übrigen: wenn das Cyberdoktor-Ärzteteam hier zu einer Impfung rät, kann es, anders als bei einem niedergelassenen Arzt keinen Interessenkonflikt geben, da wir an der Impfung nicht verdienen. Im Fokus unserer auf den entsprechenden Experten-Leitlinien und der aktuellen Literatur basierenden Beiträge steht allein das Patientenwohl. Wir raten daher zu einer Windpocken-Impfung, seit es eine Impfung und entsprechende Belege für die Wirksamkeit gibt. "Ich hatte Windpocken, ebenso wie fast alle meine Freunde damals gab es die Impfung noch nicht), keiner hat darunter gelitten, wir haben was gegen das Jucken bekommen und dann weiter gespielt. " Leider ist es völlig unverantwortlich, persönliche harmlose Verläufe zu verallgemeinern und als Laie Empfehlungen zu geben, wenn Sie mit derartigen Äusserungen Eltern von der Impfung abhalten, und es zu einer Windpockenkomplikation wie z.B. einer Windpocken-Meningitis (Hirnhautentzündung) oder einer Erkrankung eines Neugeborenen bei Erkrankung der Mutter (hohes Sterberisiko für das Baby) kommt, ist der Schaden gross. Beste Grüsse Ihr Cyberdoktor-Team | |||
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