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15/03/12 02:41
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Genitalherpes Typ1: Komplikationen⁄Medikation

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Hallo cyberdoctor,

Vor zwei Wochen Diagnose Herpes Genitalis Typ 1. Behandlung mit Valtrex 500 oral sowie Betaquinol Creme lokal.
Bläschen⁄Läsionen an der Klitoris, Falten zwischen (bei mir eher stark ausgeprägten) inneren und äußeren Schamlippen und auch im Afterbereich. Einseitig geschwollene Lymphknoten⁄Leiste.

Seit Anwendung der Medikamente: Druckgefühl im Beckenboden, Muskelschmerz in ca. Leistenhöhe an Pobacken sowie Rückseite Oberschenkel beim Gehen und Bücken, ziehender Schmerz in den Fersen bei ersten Schritten nach Sitzen. Auswirkung der Infektion? Nebenwirkung der Medikamente?

Ärztl. Kontrolle nach 1. Behandlungswoche stellt normalen Verlauf fest, Läsionen sind beim Abheilen. Als lokale Anwendung wird nun bis zum endgültigen Abheilen Bepanthen+ oder Betaisadona Salbe empfohlen.
Auf die Muskel-⁄Nerven?-Probleme hat die Ärztin keine Antwort, aber ich gehe davon aus, dass sich das spätestens dann bessern wird, wenn ich mit den Medikamenten aufhören kann. Valtrex habe ich insgesamt 11 Tage lang eingenommen.

2 Tage Bepanthen, keine weitere Besserung. 1 Tag Betaisadona, keine weitere Besserung. Böser Berührungsschmerz an Haarstoppeln nicht betroffener Stellen gleichzeitig Juckreiz am Scheidenvorhof (ich ertrage es - wenn auch schwer). Wieder 2 Tage Bepanthen, keine Besserung.

Ich rasiere die wenig empfindlichen Stellen und der Berührungsschmerz hört sofort auf, verwende auf den nun rasierten Stellen nochmal Bepanthen.

Am nächsten Tag aber sind nun Scheidenvorhof Scheideneingang (beide vorher keine Herpeszeichen) rot und entzündet, die inneren Schamlippen nächst Klitoris⁄Harnöffnung angeschwollen kein Schmerz beim Urinieren, im Gegenteil, das lindert den starken Juckreiz. Einen Tag lang schubweise Temperaturerhöhung⁄-rückgang (max. 37,4 unter der Zunge). Ich verwende gestern noch 1x Baneocin Creme (vor HPV1-Labordiagnose vom Gynäkologen verschrieben), vermute eine Pilzinfektion.

Nach Telefonat mit Gyn-Assistentin schmiere ich schließlich garnichts mehr. Die Schwellung der Schamlippen geht zurück, die Entzündungen bleiben.

Heute nochmal auf der Dermatologischen Abteilung. Meinen geäußerten Verdacht einer Pilzinfektion bestätigt der Arzt nach externer Untersuchung nicht ein Abstrich sei nicht nötig. Er meint aber, da seien noch leichte Herpesläsionen und empfiehlt die weitere Anwendung von Betaquinol, auch für Scheidenvorhof Scheideneingang. Meint aber abschliessend, er sei zufrieden.

So weit, so gut....ich schmiere jetzt wieder Betaquinol. ABER:

Gerade habe ich wiederholt gelesen, dass der Wirkstoff Betamethasonium Valeratum bei Herpesinfektionen keinesfalls verwendet werden soll. Meine Betaquinol Apothekermischung (20 g) enthält davon aber 0,0243 g. Ausserdem 0,6 g Chlorjodhydroxychinolinum, Basis ist Ultrasicc. Was soll ich nun von dieser Medikation halten?

Ich möchte nicht gleich nochmal auf die Dermatologie und dort dann den 4. Arzt kennenlernen....werde aber morgen jedenfalls versuchen meine Vertrauensärztin zu erreichen, um mich von ihr beraten zu lassen. Mir wäre sehr geholfen, auch Ihre Meinung zu meinem Krankheitsverlauf und auch zur Medikation zu erfahren.

Vielen Dank








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