Unbekannt (Unregistriert)
17/12/04 03:20
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Minoxidil
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Hallo, ich bin weiblich und habe gegen meinen Haarausfall die fünfprozentige Minoxidil-Lösung verschrieben bekommen. Jetzt habe ich aber gelesen, Frauen sollten nur die zweiprozentige Lösung nehmen. Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand sagen könnte, warum das so ist und ob es schädlich für mich sein kann, die fünfprouentige Lösung zu nehmen. Außerdem leide ich schon seit vielen Jahren an starker Körperbehaarung (vor allem Beine und Kinn). Für Informationen über die Creme "Vaniqua" (oder andere Behandlungsfähigkeiten) wäre ich sehr dankbar.
Vielen herzlichen Dank!!!
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Cyberdoktor (stranger)
17/12/04 22:40
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Re: Minoxidil
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Hallo,
wenn wir Sie richtig verstehen, leiden Sie unter Haarausfall in Verbindung mit einem sonst männlich ausgeprägtem Behaarungstyp. Dies würde den Verdacht auf eine auch bei Frauen vorkommende Form des Haarausfalles (Alopezie), die sog. androgenetische Alopezie, lenken. Diese ist therapeutisch grundsätzlich durch medikamentöse Maßnahmen zu beeinflussen. Verursacht werden kann Sie u.a. durch polyzystische Ovarien (frauenärztliche Diagnostik). Verstärken lässt sich der Verdacht auf einen androgen verursachten Haarausfall durch eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des Androgenspiegels.
In einem solchen Fall wäre eine entsprechende antiandrogen wirkende Therapie, dagegen nicht der Einsatz von Eflornithin (Vaniqua) angezeigt. Dessen Wirkprinzip ist die Hemmung des Haarfollikel-Enzyms Ornithindecarboxylase, das bei Frauen mit typbedingter starker Behaarung (Hypertrichose) insbesondere im Gesicht Abhilfe schaffen kann. Durch Anwendung der Substanz wird das Nachwachsen der Haare gehemmt, eine Enthaarung im eigentlichen Sinne findet jedoch nicht statt. Eflornithin ist damit zur Langzeitanwendung bestimmt und muss zu Beginn mit anderen Haarentfernungsmaßnahmen kombiniert werden. In einer Studie, in der 594 Frauen die eflornithinhaltige Creme anwandten, ging die Gesichtsbehaarung bei 58 % der Patientinnen zurück, ein Drittel der Patientinnen zeigte eine deutliche Verbesserung. Bei Frauen nach den Wechseljahren, die ja häufig eine diffuse Vermehrung der Gesichtsbehaarung sowie verstärkten Haarwuchs an Oberlippe und Kinn beklagen, waren die Ergebnisse besonders signifikant. Hier kam es bei 38 % der Frauen zu einer deutlichen Reduktion der Behaarung. Die Behandlungsdauer betrug 24 Wochen. Wird die Verwendung von Eflornithin abgesetzt, kommt es innerhalb von zwei Monaten wieder zu verstärktem Haarwachstum.
Weitere Informationen:
Vaniqua-Fachinformation Bristol Myers Squibb Company, Jul 2000
Alexandra Hennemann, Eflornithin zur Haarentfernung, MMP 24. Jahrgang, Heft 2, 2001
Jetzt zu Minoxidil - Minoxidil findet Anwendung bei der sog. androgenetische Alopezie (durch männliche Hormone verursachter Haarausfall) insbesondere bei dunkelhaarigen Männern im Alter von 18-49 Jahren. In der Mehrzahl der Fälle kann durch die Behandlung eine Verlangsamung des Haarverlustes resultieren und einem Fortschreiten der Glatzenbildung entgegengewirkt werden, jedoch wird nur bei wenigen Patienten - nach Angabe der „Roten Liste“ (Arzneifachbuch)- ein kosmetisch befriedigendes Resultat zu erwarten sein.
 Minoxidil: 3D-Struktur. Bild: Ben Mills
Ursprünglich war Minoxidil in der Anwendung bei Frauen überhaupt nicht zugelassen. Seit März 2004 ist Minoxidil in Deutschland als 2%ige Lösung zur Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls (Alopecia androgenetica) der Frau zugelassen. Bis dahin war Minoxidil in Deutschland nur in einer 5%igen Lösung zur Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls des Mannes verfügbar, und konnte Frauen nur im Rahmen eines sogenannten "individuellen Heilversuches" rezeptiert werden. Die ursprünglich als Blutdrucksenker entwickelte Substanz wurde in mehreren Studien auf Wirksamkeit und Sicherheit bei Frauen untersucht. Als optimale Konzentration stellte sich dabei eine zweiprozentige Lösung heraus. Die bei Männern eingesetzte fünfprozentige Lösung hatte in den Studien bei Frauen gegenüber der zweiprozentigen Lösung keine Vorteile. Bei 80 Prozent der behandelten Frauen zeigte Minoxidil eine positive Wirkung. Es konnte das Fortschreiten des Haarausfalls bremsen, die Haare stärken und das Wachstum des Terminalhaars fördern.
Nicht angewendet werden sollte Minoxidil bei einer Glatzenbildung im Schläfenbereich, solange es dafür noch keine klinischen Wirksamkeitsbeweise gibt (Anwendungsindikation: Androgenetische Alopezie im Tonsurbereich der Kopfhaut von 3-10 cm Durchmesser bei dunkelhaarigen Männern im Alter von 18-49 Jahren), nicht bei Jugendlichen unter 18 Jahren, bzw. Erwachsenen über 49 Jahre sowie schwangeren und stillende Frauen. Nicht zu vergessen ist, dass eine Anwendung von Minoxidil auch mit einigen Nebenwirkungen verbunden sein kann (siehe Beipackzettel) und Minoxidil nur bei dauerhafter Anwendung wirksam ist, also ggf. über Jahrzehnte eingenommen werden muss. Insbesondere zu den Nebenwirkungen ist anzumerken, dass neben der häufigsten Nebenwirkung - einer Hautirritation - auch ein vermehrtes Wachstum von Körperhaaren beschrieben wird. Ein Problem, dass Sie auch beschreiben.
Wir würden Ihnen zu einer Konsultation Ihres Hautarztes raten, um ein weiteres Vorgehen festzulegen und ggf. ein Umsteigen auf die zweiprozentige Minoxidil-Lösung anzuregen, bzw. die Gründe für das Verordnen der fünfprozentigen Lösung zu erfragen.
Hier noch einige Grundinformationen:
Die Ursachen für einen Haarausfall sind vielfältig, häufig sind mehrere Faktoren für einen Haarausfall verantwortlich. Abgeklärt, bzw. als Auslöser ausgeschlossen werden sollten zwar u.a. auch Faktoren wie eine Mangel-/Fehlernährung, ein Eisen-, Folsäure- oder Mineralstoffmangel, aber ebenso hormonelle Störungen. Auch bestimmte Schilddrüsenerkrankungen sollten ausgeschlossen werden. Zudem kann es auch unter Stresssituationen zu vorübergehenden Veränderungen der hormonellen Situation (Ausschüttung von Stresshormonen) kommen. Auch Medikamentennebenwirkungen, z.B. bei Blutverdünnungsmitteln, manchen Bluthochdruckmedikamenten, Blutfett senkenden Medikamenten, Vitamin-A-Säure-Abkömmlingen, Schilddrüsenmedikamenten – und ggf. auch bei Einnahme der Pille -, können Haarausfall verursachen. Eine bei Männern häufige, aber auch bei Frauen vorkommende Form des Haarausfalles (Alopezie) ist die sog. androgenetische Alopezie, die therapeutisch grundsätzlich durch medikamentöse Maßnahmen (Medikamentenlangzeiteinnahme) zu beeinflussen ist .
Zunächst sollten Sie einmal zählen, wie viele Haare Ihnen tatsächlich ausfallen. Bis zu 100 pro Tag dürfen es ruhig sein. Am besten, Sie zählen fünf Tage lang die an Kamm oder Bürste hängengebliebenen Haare (z.B. über dem Waschbecken). Kommen Sie so schon auf mehr als 60 Haare/Tag, liegt u.U. ein behandlungsbedürftiger Haarverlust vor. Ab 120 Haaren wird es dann kritisch. Hier ist es ratsam durch einen Hautarzt ein Trichogramm (= Haarwurzelanalyse) durchführen zu lassen. Wenn eine solche Anlyse bei Ihnen nicht durchgeführt worden sein sollte, sollten Sie sich nochmals an einen Hautarzt wenden, Ihn auf eine solche Untersuchung ansprechen und bei diesem Arztbesuch auch alle bisherigen Befundberichte mitbringen.
Sofort und problemlos umzusetzen sind die folgenden Haarpflegeempfehlungen:
- Lassen Sie Ihre Haare möglichst „in Ruhe“. Waschen Sie sie so wenig wie möglich.
- Haare am besten kurz tragen (geringere mechanische Belastung), keine Haargummis, Haarwickler, Haarspangen etc.
- Haare lieber kämmen als bürsten (Kämme mit breiten Zinken).
- Dauerwellen sind genauso verboten wie Haarpackungen, Färbe- und Glättungsmittel. Gleiches gilt natürlich für Haarsprays und –festiger.
- Haare nach dem Waschen möglichst nicht fönen, auch nicht kalt.
- Rotlicht und UV-Licht haben einen durchblutungsfördernden Effekt.
Spülen Sie das Shampoo mit lauwarmen Wasser gründlich aus, lassen Sie es nur kurz einwirken und massieren Sie Ihre Kopfhaut beim Waschen mit den Fingerspitzen. Um das Haar nicht unnötig zu strapazieren (Spliss!) sollten Sie auf heißes und langes Fönen verzichten, ebenso verzichten sollten Sie auf ein Trockenrubbeln der Haare. Stattdessen sollten Sie ein trockenes Handtuch um das Haar schlingen und es "trockendrücken".
Verzichten sollten Sie zudem auf ein ausgiebiges Bürsten des nassen Haares, es ist empfindlicher als trockenes Haar. Weitere "Haarfoltermittel" sind chemische Substanzen zum Haarfärben bzw. für Dauerwellen, Lockenstäbe, Trockenhauben, starke Sonneneinstrahlung und Salzwasser (s.o.).
Alles Gute wünscht Ihr Cyberdoktor-Team
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Unbekannt (Unregistriert)
18/12/04 04:05
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Re: Minoxidil
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Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort! Einige Fragen hätte ich noch dazu. Sie schrieben: " Nicht zu vergessen ist, dass eine Anwendung von Minoxidil auch mit einigen Nebenwirkungen verbunden sein kann (siehe Beipackzettel) und Minoxidil nur bei dauerhafter Einnahme wirksam ist, also ggf. über Jahrzehnte eingenommen werden muss." Sie schreiben hier über die "Einnahme" von Minoxidil. Ich meinte eigentlich die äußerliche Anwendung (auftragen auf die Kopfhaut). Kommt es bei der äußerlichen Anwendung auch zu vermehrter Behaarung im Gesicht? Einen Beipackzettel habe ich nicht, weil mir nicht das fertig zu kaufende Produkt verschrieben wurde, sondern eine Lösung, die in der Apotheke zusammengemischt wird.
Habe ich das richtig verstanden, daß ich die Creme Vaniqua zeitlebens nehmen müßte, weil sonst die Haare wieder kommen? (genauso stark wie vorher?)
Bei mir sind übrigens mehrere Trichogramme gemacht worden (und auch Blutuntersuchungen)und es wurde androgenetischer Haarausfall diagnostiziert. Eine Behandlung mit Androcur/Diane 35 brachte keinen Erfolg und ich mußte die Medikamente wegen starker Nebenwirkungen wieder absetzen.
Nochmals vielen Dank für Ihre Hilfe!!!
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Cyberdoktor (stranger)
18/12/04 19:26
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Re: Minoxidil
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Hallo,
Sie haben recht - die Macht der Flüchtigkeit. Denn eingenommen wird Minoxidil nur in der Ursprungsanwendung als Blutdrucksenker. Zur Steigerung des Haarwuchses wird es lokal / äußerlich ("topisch") angewendet.
Keinesfalls darf man das Mittel einnehmen, um Haarausfall zu bekämpfen, für diesen Zweck ist nur die Anwendung auf der Haut sinnvoll. Als Tablette wird der Wirkstoff gegen Bluthochdruck genommen, hat dann aber diverse mögliche ernste Nebenwirkungen.
Nun noch einige Informationen zum Nebenwirkungsspektrum (äusserliche Anwendung):
Gegenanzeigen:
Uberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Minoxidil oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels Glatzenbildung im Schlafenbereich (Geheimratsecken), da hierfür keine klinischen Erfahrungen zur Wirksamkeit vorliegen. Jugendliche unter 18 Jahren und Patienten über 49 Jahren Frauen, insbesondere wegen vermehrten Haarwachstums außerhalb des behaarten Kopfes (Hypertrichosis), Anwendung anderer topischer Arzneimittel auf der Kopfhaut, plötzlich auftretendem oder ungleichmäßigem Haarausfall
Schwangerschaft: Kontraindiziert.
Stillzeit: Kontraindiziert.
Nebenwirkungen:
Außer Nebenwirkungen, welche die Haut betreffen, wie z.B. Juckreiz (Pruritus), Hautabschuppung, akute Hautentzündungen (Dermatitis) sowie flüchtige Hautausschlage (Flush), traten bei klinischen Prüfungen in der mit Regaine 5% Lösung behandelten Gruppe keine Nebenwirkungen wesentlich (signifikant) häufiger auf als bei Patienten, welche zur Kontrolle ein wirkstoffreies Präparat erhielten (Placebo). Obwohl in klinischen Studien kein ursächlicher Zusammenhang mit der Anwendung von Regaine 5% Lösung festzustellen war, sollten möglicherweise die folgenden Wirkungen auf Organsysteme (systemische Wirkungen) in Betracht gezogen werden:
vermehrte Wasseransammlung im Gewebe (Salz- und Wasserretention), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Schwindel, Verstärkung einer vorbestehenden Angina pectoris (Erkrankung der Herzkranzgefaße mit typischem Beengungsgefühl) oder die Auslösung von Angina-pectoris-Symptomen bei Patienten mit bisher nicht diagnostizierter Erkrankung der Herzkranzgefaße (koronare Herzerkrankung) In klinischen Studien wurde über folgende unerwünschte Ereignisse berichtet Nebenwirkungen im Hautbereich (z B Juckreiz, Hautabschuppung, lokale Hautentzündung, Hautausschlag, Kontaktdermatrtis, entzündliche Hautrötung) sowie Kopfschmerzen traten gelegentlich auf Selten traten Nebenwirkungen im Herz-Kreislauf-Bereich auf ("Herzklopfen", beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag) Auch können in seltenen Fallen Öhrentzund-ungen (Otitis externa), vermehrtes Haarwachstum (Hypertnchosis) außerhalb des behaarten Kopfes oder verstärkter Haarausfall auftreten
In Einzelfällen wurde über Nebenwirkungen der Psyche (Müdigkeit, übermäßige Bewegungsaktivitat), des Stoffwechsels (Wasseransammlung im Gewebe) sowie des Magen-Darm-Traktes (Übelkeit, Durchfall) und des Nervensystems (Schwindel, Fehlempfindungen, Ohnmacht) berichtet. Das enthaltene Propylenglycol kann bei Patienten, die gegen diesen Stoff empfindlich sind, Unverträglichkeitserscheinungen hervorrufen. Aufgrund des in der Lösung enthaltenen Ethanols kann die häufige Anwendung des Arzneimittels zu Reizung und trockener Haut führen. Hinweise:
Der Patient sollte eine normale, gesunde Kopfhaut aufweisen. Regelmäßige Kontrolle der Anwendung empfohlen. Bei Nebenwirkungen Behandlung unterbrechen.
Sie nehmen zur Verbesserung des Haarausfalls auf dem Kopf eine durch Minoxidil verstärkte sonstige Körperbehaarung in Kauf. Ebenso wie Sie Minoxidil für einen dauerhaften Erfolg fortschreitend einnehmen müssen, ist auch die Anwendung von Eflornithin (Vaniqua) so lange erforderlich, wie Sie eine verstärkte Körperbehaarung unterdrücken möchten.
Beste Grüße vom Cyberdoktor-Team
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Unbekannt (Unregistriert)
19/12/04 03:48
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Re: Minoxidil
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Hallo,
vielen Dank für all die Informationen! Das ist sehr freundlich!
Gestatten Sie mir bitte noch eine letzte Frage: Wie kommt es, daß Minoxidil, das ja nur auf die Kopfhaut aufgetragen wird, den Haarwuchs am Kinn fördern kann? Mir ist (in der Haarsprechstunde der Uniklinik Eppendorf) gesagt worden, daß Minoxidil nicht ins Blut geht und daher auch den Blutdruck nicht senkt... Wie kommt der Wirkstoff dann aber ans Kinn???
Nochmals vielen herzlichen Dank!
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Cyberdoktor (stranger)
19/12/04 06:01
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Re: Minoxidil
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Hallo,
"Wie kommt es, daß Minoxidil, das ja nur auf die Kopfhaut aufgetragen wird, den Haarwuchs am Kinn fördern kann?" entweder ist das ein zufälliges Minoxidil unabhängiges Auftreten, oder es kommt zu einer Verteilung kleiner Minoxidil Mengen über das Blut.
"Mir ist (in der Haarsprechstunde der Uniklinik Eppendorf) gesagt worden, daß Minoxidil nicht ins Blut geht und daher auch den Blutdruck nicht senkt..." das ist leider falsch, sogar der Hersteller eines handelsüblichen Minoxidil-Mittels sagt: "In klinischen Studien wurde bei den mit Regaine Männer behandelten Patienten eine mittlere Serumkonzentration von 1,6 ng/ml gemessen."
Das Mittel geht also sehr wohl in das Blut, allerdings in ganz geringen Mengen.
Beste Grüsse
Ihr Cyberdoktor-Team
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Unbekannt (Unregistriert)
16/01/08 04:02
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Re: Minoxidil
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Vaniqua nur bei kl.Regionen sinnvoll, (Kinn,Oberlippe)ansonsten Lichtblitz bzw.laser sehr effektiv!(aus eigener Erfahrung)Biotin Tabl.für das Haar über einen längeren Zeitraum einnehmen(2,5mg ev.5mg)
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Cyberdoktor (stranger)
16/01/08 06:15
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Re: Minoxidil
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Hallo,
"Vaniqua nur bei kl.Regionen sinnvoll, (Kinn,Oberlippe)" stimmt. Es kann ohnehin nicht pauschal zu einem Einsatz geraten werden, dafür sind die Effekte nicht immer ausreichend, ausserdem sind die Ergebnisse nicht dauerhaft.
"ansonsten Lichtblitz bzw.laser sehr effektiv!" das ist in der Tat zu erwägen.
"(aus eigener Erfahrung)Biotin Tabl.für das Haar über einen längeren Zeitraum einnehmen(2,5mg ev.5mg)" das halten wir für völlig sinnlos.
Beste Grüsse
Ihr Cyberdoktor-Team
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Unbekannt (Unregistriert)
13/09/08 17:48
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Re Minoxidil
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Hallo, ich leide auch an einer Überbehaarung an der Oberlippe u. den Beinen. Ich habe mich jahrelang bei eine Elektrolistin mit der elektrischen Nadel epilieren lassen. Es ist recht langwierig aber hilft. Allerdings hinterlässt es unschöne Narben mit der Zeit an der Oberlippe. Ich schmiere jetzt seit ca. 6 Wochen Vanique Creme drauf. Ich habe zwar noch Haare an der Oberlippe, aber neue, dunklerschimmernde sind nicht mehr durchgekommen. Allerdings kann es immer wieder zu kleinen Entzündungen kommen Pickeln). Damit es nicht dazu kommt, schmiere ich Schneckencreme) drauf nach fünf Minuten. Die bekommst Du im Internet oder in der Apotheke können die es beim Hersteller bestellen. Hoffentlich nützt Dir das etwas
Tschüß
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Cyberdoktor (stranger)
13/09/08 20:02
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Re: Re Minoxidil
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Hallo,
"Damit es nicht dazu kommt, schmiere ich Schneckencreme) drauf nach fünf Minuten." es gibt keinerlei Wirksamkeitsstudien. Sie müssen daher von einer Unwirksamkeit ausgehen, Internetberichten können Sie nicht trauen, die Hersteller erstellen gern selbst Forenbeiträge.
Beste Grüsse
Ihr Cyberdoktor-Team
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