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Dermatologie

storchenbiss Sonnenschutz

von Unbekannt , 20.12.13 12:07
Soll man so einen storchenbiss vor der sonne schuetzen oder ist das egal

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Re: storchenbiss Sonnenschutz

von Cyberdoktor , 20.12.13 13:33
Hallo,

"Soll man so einen storchenbiss vor der sonne schuetzen oder ist das egal"
der übliche für alle Menschen angeratene konsequente Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor für den Rücken- bzw. Nackenbereich reicht. Die erweiterten Gefässe beim Storchenbiss liegen nicht in der Oberhaut und werden daher durch UV-Strahlen normalerweise nicht beeinflusst.

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Muttermal verletzt beim Friseur

von Unbekannt , 30.12.13 08:46
Habe mich beim friseur rasiern lassen dabei wurde ein muttermal am hals verletzt. es ist ein bisschen was weggeschnitten worden etwa 1⁄4. Ist das gefaehrlich und soll als bald als moeglich vom Arzt kontrolliert werden ( das muttermal an sich ist immer als ungefaehrlich eingestuft worden)

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Re: Muttermal verletzt beim Friseur

von Cyberdoktor , 30.12.13 11:00
Hallo,

"Habe mich beim friseur rasiern lassen dabei wurde ein muttermal am hals verletzt...( das muttermal an sich ist immer als ungefaehrlich eingestuft worden)"
ist wie eine normale sonstige Schnittwunde zu behandeln, es ist kein Problem, wenn ein als ungefährlich eingestuftes Muttermal verletzt wird, die Wundheilung läuft unabhängig von der Pigmentierung ab.

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Muttermalentfernung in Vollnarkose - Risiken?

von Markus1987 , 30.06.14 02:28
Hallo, ich habe am 8 Juli einen Eingriff mit Vollnarkose im Uniklinikum Konstanz ( Muttermale, gesichtsbereich ca 12 Stück). Jetzt fangen irgendwelche Schlaumeier an mir angst zu machen, wegend er Vollnarkose. Ich hatte noch nie eine und habe bisher auch nie Probleme bei Betäubungen gehabt. Auf was sollte man achten?
Ich werde mich ca 3 tage im Klinikum KN aufhalten ( musss nur die 30 @ für die Nächte im KH zahlen rest wird übernommen). Wie kann ich mich davpor beruhigen? Eine Freundin meinte, dass Sie vo der OP eine beruhigngstablette schon bekam um nicht so nervös zu sein, mekam dann das Mittel und musste von 1-10 Zählen. Sei nur bis 5 bekommen und war dann 3 Stunden weg.

Gibt es Risiken?

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Re: Muttermalentfernung in Vollnarkose - Risiken?

von Cyberdoktor , 30.06.14 09:24
Hallo,

"einen Eingriff mit Vollnarkose im Uniklinikum Konstanz ( Muttermale, gesichtsbereich ca 12 Stück). ...mir angst zu machen, wegend er Vollnarkose. "
eine Vollnarkose sollte zwar nicht bagatellisiert werden (in einer kleineren Praxis durchgeführt könnte man durchaus Bedenken haben), wird die Anästhesie aber von den erfahrenen Fachärzten in einer Klinik vorgenommen, sind Ängste unbegründet. Die für den genannten Eingriff notwendige kurze Betäubung verläuft normalerweise komplikationslos und wird gut vertragen.

"hatte noch nie eine und habe bisher auch nie Probleme bei Betäubungen gehabt. Auf was sollte man achten?"
der Facharzt wird Sie noch gründlich aufklären, untersuchen und z.B. nach Allergien oder Unverträglichkeiten sowie Vorerkrankungen im Bereich der Atemwege und des Kreislaufsystems befragen. Das man einige Zeit vor der Narkose nüchtern bleiben muss, wird er ebenfalls noch erläutern.

"Wie kann ich mich davor beruhigen? "
lassen Sie sich einfach den Ablauf genau vom Arzt erklären. Wenn die Vorgehensweise bekannt ist, bleibt für Ängste weniger Raum.

"Eine Freundin meinte, dass Sie vor der OP eine beruhigngstablette schon bekam um nicht so nervös zu sein"
sehr richtig, heutzutage wird eine Narkose stufenweise eingeleitet, der Patient bekommt bereits längere Zeit vor dem Eingriff beruhigende Medikamente, so kann man ganz entspannt und ohne Angst die eigentliche Narkose abwarten. Finden viele Patienten sehr angenehm.

"Gibt es Risiken?"
es gibt bei jedem Eingriff Risiken, die Narkose ist da keine Ausnahme. Allerdings sind Komplikationen extrem selten, so liegt z.B. das Risiko für allergische Reaktionen auf Narkosemittel nur bei 1:10.000 bis 1:20.000 ( Fisher MM et al. 1993: "The incidence and clinical features of anaphylactic reactions during anesthesia in Australia." ), Zahnschäden treten bei ca. 40 von 100.000 Narkosen auf ( Chopra V et al. 1990: "Accidents, near accidents and complications during anaesthesia. A retrospective analysis of a 10-year period in a teaching hospital." ). Das man im Rahmen der Anästhesie verstirbt, ist äusserst unwahrscheinlich, in der Literatur wird eine Rate von 8,2 auf 1.000.000 Krankenhausnarkosen angegeben ( Ist Anästhesie gefährlich? (Dtsch Arztebl Int 2011; 108(27): 469-74) ), die höchste Todesrate wird dabei bei älteren Patienten beobachtet, in der Studie Li G et al. 2009: "Epidemiology of anesthesia-related mortality in the United States, 1999-2005." z.B. für Personen, die bei der Narkose älter als 85 Jahre waren.

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Sicherheitsabstand wegen Hautspannung?

von Unbekannt , 21.08.14 09:40
Hallo,

mir wurde vor zwei Jahren ein hochgradig dysplastischer Nävi entfernt der bereits Merkmale, aber nicht das Vollbild eines melanoma in situ hatte. Seitdem gehe ich jährlich zur Vorsorgeuntersuchung.

Nachdem vor einigen Wochen ein schnell wachsender Nävi unterhalb der Brustwarze aufgefallen ist, wurde er mir heute entfernt. Meine Ärztin versicherte mir damals, ich müsse mir keine Sorgen machen, ansonsten würde sie ihn sofort entfernen. Was mich nun irritiert ist die Tatsache, dass der Nävi heute mit einigem Sicherheitsabstand entfernt wurde(4 oder 5 Stiche am Ende). Meine Ärztin erklärte mir das damit, dass ein Sicherheitsabstand nötig wäre, weil die Naht sonst unter zu hoher Spannung stehen würde und Narbenbildung begünstigt würde. Dabei wurde mir schon ein Nävi am Zeh ohne Sicherheitsabstand entfernt(Diese Nachfrage wurde einfach ignoriert).

Allerdings ist meine einzig auffällige Narbe die von dem vor zwei Jahren großflächig entfernten Melanom.

Stimmt die Aussage von der Hautärztin, oder wird mir etwas verheimlicht?
Bin zutiefst verunsichert und habe jetzt ein wenig Angst davor, dass der Fleck schlimmer ist als mir erklärt würde, bzw. dass ich völlig unnötig eine neue große Narbe bekomme.

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Re: Sicherheitsabstand wegen Hautspannung?

von Cyberdoktor , 08.09.14 15:21
Hallo,

"Meine Ärztin erklärte mir das damit, dass ein Sicherheitsabstand nötig wäre, weil die Naht sonst unter zu hoher Spannung stehen würde und Narbenbildung begünstigt würde."
vermutlich wollte die Ärztin über eine sog. Dehnungsplastik einen spannungsfreien Wundverschluss erzielen, evt. war da je nach Lage der Wunde ein grösserer Schnitt nötig, um die Haut der Wundränder besser lockern und annähern zu können.

"wird mir etwas verheimlicht?"
gewiss nicht.

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juckende Muttermale

von Mama44 , 12.10.14 01:08
Hallo,
ich brauche dringend einen Rat. Seit ca. 3Wochen mehrer Muttermale die tierisch Jucken. War am Donnerstag und Freitag bei zwei verschiedene Hautärzten. Die eine sagt nicht schlimm, eins muss entfernt werden. Die andere sagt auch nicht schlimm, aber 4 müssen entfernt werden. Eins habe ich mir schon aufgekratzt. Keiner der beiden konnte mir sagen warum die Muttermale (nur an beiden Oberschenkeln) jucken . Es juckt wirklich sehr schlimm. Woher kommt der Juckreiz an den Muttermalen? Was kann ich dagegen tun? Ich hoffe das Sie mir helfen können.

Vielen Dank. Yvonne

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Re: juckende Muttermale

von Cyberdoktor , 13.10.14 17:16
Liebe Yvonne,

"Seit ca. 3Wochen mehrer Muttermale die tierisch Jucken. War am Donnerstag und Freitag bei zwei verschiedene Hautärzten. "
die Kontrolle durch den Arzt war sinnvoll, Juckreiz ist stets ein Warnsinal.

"Die eine sagt nicht schlimm, eins muss entfernt werden. Die andere sagt auch nicht schlimm, aber 4 müssen entfernt werden."
es gilt die alte Weisheit: zwei Ärzte, drei Meinungen...

Offensichtlich sehen die Ärzte zumindest ein verdächtiges Muttermal, es bietet sich daher an, einen weiteren Hautarzt zu befragen und um eine gründliche Erläuterung der Befunde zu bitten, dann folgt man dem Arzt, der sich die meiste Zeit nimmt und die besten Argumente vorbringt.

"Woher kommt der Juckreiz an den Muttermalen?"
kann ein Anzeichen für eine Entzündung sein, es gibt Muttemalarten, bei denen ein Juckreiz auftritt. Eine einfache Erklärung wäre, dass die Haut dort trockener ist und deshalb spannt und juckt. Es kann aber auch eine Reaktion des Immunsystems zugrunde liegen, Abwehrzellen wandern ein, Botenstoffe werden ausgeschüttet, die einen Juckreiz auslösen. Berichten Sie hier bitte über den weiteren Verlauf, Sie helfen damit auch anderen Betroffenen (oft melden sich die Fragesteller bei einer Besserung leider nicht mehr).

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