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| Absender: Anonym Betreff: Re: Schwanger im Fitnessstudio Liebes Ärzte-Team Ich bin nun in der 11. Woche mit Zwillingen schwanger. Kurz zu meiner Arbeit Ich arbeite 41 Std Woche im FItnessstudio in den Bereichen Kurs, Trainingsfläche Trainingsplanerstellung etc.) und Service. Zu unserer Arbeitszeit gehört auch Arbeit nach 20 Uhr und sonntags. Meinem AG gab ich vor ca. 3 Wochen die SS bekannt. Desweiteren erfuhren davon noch zwei Kolleginnen eine schon vorher, da sie meine beste Freundin ist und die andere, da sie teilweise Arbeiten wie Gewichte abräumen übernehmen musste). In Absprache mit meinem Arzt arbeitete ich auch weiterhin die normalen Zeiten sowie an Sonntagen. Vergangene Woche erlitt ich nun leider eine leichte Blutung und wurde bis einschl. Sonntag krankgeschrieben mit der Auflage, nun keine Kurse mehr zu geben so wie keine Nacht- und Sonntagsarbeit mehr zu leisten. Dies teilte ich meinem AG sofort mit. Durch meine auch dort arbeitende Freundin erfuhr ich am Wochenende, dass mein AG sämtlichen Kolleginnen sowie Kunden ) von meiner SS berichtet hat, ohne das im Vorfeld mit mir abzusprechen. Heute hatte ich nun eine Besprechung mit ihm. Er teilte mir mit, da ich ja nicht mehr wie zuvor arbeiten WOLLEN WÜRDE, ich also nun jeden Samstag arbeiten soll, wogegen ich auch gar nichts einzuwenden habe. Im gleichen Atmenzug sagte er mir allerdings auch, dass durch die entstehenden Mehrkosten da einige meiner Stunden ausgeglichen werden müssen) - Personal entlassen werden müsse und - ich mein Gehalt des letzten Monats später erhalten würde. Er fragte dann, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn ich mir ein BV erteilen lassen würde, wenn er abgeklärt hätte, ob er dann mein Gehalt zu 100% von der KK zurückbekommen würde, dann müsste auch niemand entlassen werden. Desweitern fühle er sich hintergangen, da er mich, wenn er gewusste hätte, dass ich Kinder plane, vor zwei Jahren erst gar nicht eingestellt hätte. Auf meine Frage, woher inzwischen sämtliche Leute von meiner SS wissen, leugnete er, es erzählt zu haben. Zwei meiner Kolleginnen und zwei Kunden bestätigten mir allerdings, dass sie es von ihm erfahren hätten. Meine eigentlichen Fragen sind nun - Darf mein AG mir vorschreiben, mir ein BV ausstellen zu lassen von meinem schlechten Gewissen, dass evtl. jmd wegen mir entlassen wird, mal abgesehen)? - Darf er die Mitteilung über die SS ohne meine ausdrückliche Erlaubnis einfach so weitergeben? Ich danke Ihnen schonmal im vorraus sehr für Ihr Bemühen |